Beiträge von Flugber

    In sechs Wochen ist Messe. Vielleicht gibts ja was "revolutionäres" in Sachen Gyro.

    An sonsten heißt es, den Rotax alle 4 Wochen schön warm zu fliegen. Sonst braucht er Korrosionschutz.


    Hals- und Beinbruch

    Auf den "Zug" werden dann wohl noch mehr Gemeinden und Landkreise springen. Für den privaten Flieger mag das ja noch irgend wie händelbar sein. Aber für Flugschulen welche zum großen Teil am Wochenende schulen und Rundflüge veranstalten wird es immer komplizierter.

    Vielleicht werden wir mit dem Gyro bald nur noch mit Flugplan von A nach B fliegen dürfen. Von A nach A ist ja jetzt schon seeeehr beschränkt.


    Hier sind dann aber auch mal die Hersteller gefragt, etwas zur Lärmreduzierung der vorhandenen und neuen Flieger anzubieten. Aber bei den in den letzten Jahren "homöopathieschen" Verkaufszahlen hat wohl auch kein Hersteller so richtig Lust (Geld) dafür.

    Eine Möglichkeit, der E-Antrieb, ist bei den Gyro Herstellern auch nicht ganz oben auf der Agenda. Zumindest hört man nicht (mehr) so viel davon.

    Hallo,


    beim MT03 sind die Ausschläge des vorderen und wenn vorhanden des hinteren Steuerknüppels größer/länger wie beim Sport. Das bedeutet, dass der Steuerknüppel vorne das Panel berührt (bei Rotorstellung „Brake“). Beim Rollen kann der Stick dann auch mal heftig ins Panel knallen. Wenn man ihn nicht richtig festhält. Wenn dann dort ein Instrument ist, kann es „eingeschlagen“ werden. Abhilfe schafft der hintere Steuerknüppel. Der stützt sich dann an der Sitzschale des vorderen Sitzes ab. 100%ig aber auch nicht. So ist es bei unserem MT03. Baujahr 2008.

    Ob es bei umgebauten MTO3ern auf Sport auch noch so ist, weiß ich nicht.

    Ich finde auch, dass der MTO3 im Langsamflug besser händelbar ist. Subjektives Empfinden.

    Moin,
    Bein einem „Umfaller“ im Stand nützt dir das Anschnallen glaube ich nicht ganz so viel. Wenn aber der Rotor und der Propeller sich durch den Bodenkontakt in ihre Einzelteile zerlegen und die Selbigen dir dann um die Ohren fliegen, ist so ein Helm gar nicht schlecht.
    Muss ja kein Unfall sein. Wenn am Rollhalt vor dir eine Maschine (wenn du Glück hast eine 2 Mot) ihren Motor Check durchführt und du ungünstig stehst, können schon mal ein paar Steinchen in deine (Kopf) Richtung fliegen.
    Helm im Sommer ist lästig aber lebensverlängernde.

    @ Rick Vielen dank für die Antwort. Das bei geringer Motordrehzahl das Torque auch relativ gering ausfällt ist mir verständlich. Trotzdem danke.
    Meine Frage zielt auf die Wirkungsweise des differenziellen Höhenruders bei null Fahrt (oder sehr geringer Fahrt) und Leerlaufdrehzahl des Motors mit Propeller bei z.B.
    "stehen" in der Luft. Dabei wird doch das Höhenruder nicht ( oder durch das auf der "Stelle" sinken nur von unten) angeströmt. Wenn ich jetzt aus dem Leerlauf Vollgas gebe habe ich doch sofort max.Torque aber noch null (oder fast null) Vorwärtsgeschwindigkeit. Reicht dann der Propellerluftstrahl welcher auf das Höhenruder trifft aus um ein Gegenmoment aufzubauen?
    Ein ähnliches Verhalten beim Durchstarten kurz vor dem Aufsetzen.

    Mal eine Frage dazu. Das ausgleichende Moment mittels differenzielles Höhenleitwerk funktioniert aber nur bei ausreichender Anströmung (Vorwärtsgeschwindig) des Höhenleitwerkes? Bei geringer oder null Fahrt und Leerlaufdrehzal und dann Vollgas reicht schon der Propellerstrahl am Höhenleitwerk um das ausgleichende Moment aufzubauen?
    Sind jetzt zwei Fragen.

    Hallo Pantau,
    willkommen im Forum. Ich bin auch aus dem Berliner Raum. Hombase Saarmund/Schönhagen.
    Morgen Samstag 02.09.17 ist in Saarmund Flugplatzfest. Ein paar Gyronauten werden bestimmt auch da sein. Stehen ja auch ein paar am Platz.
    Wo willst du den deinen Cavalon stationieren?
    Alles Gute für die Prüfung.


    Gruß Uwe

    Ich bin mit dem 2017er Modell ("mit den seitlichen Bügeln") geflogen. Ich weiß jetzt nicht mehr genau ob es einer mit 100 oder 115 PS turbo war. Großes (schweres) Rotorsystem. 2 Personen a 90kg. Tank ca. 1/2 voll. Asphalt. 23°C, 260 Fuß, Wind ca. 5Kn auf der Bahn. Mein (subjektives) Start- und Steigempfinden entsprach dem eines 115 PS turbo Cavalon mit MTOW.


    Ich würde mindestens den 115 PS Turbo (mit dem kleineren Rotorsystem(?)) empfehlen. Besser den neuen Rotax mit 135 PS nehmen.

    Hallo Torsten,


    Die gute Nachricht, das Problem mit dem Abfangen hatten bestimmt 99,9% der Gyroflieger.


    Wenn wie du schreibst dir der Calidus ein gutes (besseres?) Gefühl beim fliegen gibt versuche doch mal (wenn es möglich ist) weiter darauf zu schulen.


    Wenn du zu hoch abfängst, es "mitbekommst" und entsprechend (schnell) reagierst (gas geben und mit Schleppgas landen oder durchstarten) ist auch nichts dagegen zu sagen. Es sollte natürlich nicht bei jeder Landung sein.


    Es kommt natürlich jetzt auch darauf an was dein Fluglehrer dazu sagt und vor allem dabei und danach macht. Lässt er dich jetzt eine Stunde lang zu hoch abfangen. Zeigt er dir bei der nächsten Landung wie es geht (Fluglehrer macht die Landung du "steuerst" mit), spricht er dich vom z.B. Queranflug bis zur Landung "durch" (jede Steuerbewegung, Blickrichtung, Gashebel usw.).


    Ein in mehreren Abfangabschnitten (mehrere (2-3) kleinere Abfangbögen im vielleicht verlängertem Endanflug) eingeteilter Endanflug hat bei meinen Schülern auch schon geholfen.


    Jede Stunde jetzt nur Landungen zu üben ist auch nicht gut. Schlage deinem Fluglehrer mal vor andere Übungen "einzuschieben". Ein Überlandflug zu einem anderen Flugplatz bewirkt manchmal Wunder.


    Wichtig ist das du die Punkte welche du hier genannt hast mit deinem Fluglehrer besprichst. Auch deine Wünsche (Calidus). Wenn er nicht reagiert mit dem Ausbildungsleiter.



    Gruß Uwe

    Hallo,


    autogyro hatte mal in Zusammenarbeit mit einer Hochschule(?) einen Simulator auf der AERO 2010 oder 2011 ausgestellt. Der war nicht so schlecht. Vielleicht mal bei autogyro nachfragen ob es den noch irgend wo gibt.

    Die von mir angegebene Flugstundenzahl ist ein Durchschnittswert. Wir haben in ca. 10 Jahren Flugschule die Erfahrung gemacht, das das Alter des Schülers eine wichtige Rolle spielt. Nicht immer aber doch signifikant.
    Wir hatten Schüler <25 Jahre alt die waren nach <30 Stunden fertig. Sind natürlich die notwendigen 30 Stunden geflogen. Es gab Schüler >70Jahre alt die sind über 100 Stunden geflogen und waren noch weit weg vom ersten Alleinflug. (Er hat auch seinen Schein bekommen, aber nicht in unserer Schule).

    Da wurde nichts spekuliert. Der Ausbildungsleiteiter (Chef der Flugschule) hat nur von der angestrebten Angleichung zur EASA gesprochen und das es in Deutschland so umgesetzt werden soll. Der Sprechfunk wird auch nicht verschwinden. Es soll ein neues Fach "Kommunikation" eingeführt werden. Hatte ich aber schon so beschrieben.

    @IIe-d-sei
    Ich verstehe deine Aussage nicht .... einen größeren Unsinn habe ich noch nicht gehört... um die FS (ich denke mal das soll Flugschule heißen) möchte ich einen großen Bogen machen....
    Was für ein Unsinn? Und was hat die Flugschule damit zu tun?
    Wir sind ca. 20 Fluglehrer (ich bin einer davon) an der Schule und machen zum Jahresende immer eine Jahresauswertung. Da werden dann auch solche eventuell zukünftigen Themen besprochen.
    In der Schule werden 5 bis 8 Sprechfunkkurse (BZF II/I, AZF) im Jahr mit 60 -80 Schülern/ Piloten durchgeführt. Da ist das dann schon mal ein Thema.


    Gruß Uwe