Beiträge von troed

    Ist das nicht drollig ?


    Erinnert man sich (oder blättert im Forum ein paar Jahre zurück) an die glühenden Forderungen zahlreicher Gyronauten nach einem Rettungssystem als unbedingtes MUSS in der Ausstattung und der Häme gegenüber Gyro-Herstellern, dass sie solche Systeme nicht entwickeln, so war möglicherweise gerade diese glühende Pro-Rettungssystem-Diskussion der Anlass für Ottos Entwicklung eines Rettungssystems im MATTO.


    JETZT, wo wir es haben, wird es kritisch beäugt, manch einer wird es sich aus Kostengründen bei der Bestellung ersparen und bereits in den ersten Posts die Sinnhaftigkeit in Frage gestellt. Armer Otto, er wird die Welt nicht mehr verstehen (so wie ich ...............)

    Hierzu ein paar praktisch orientierte Gedanken aus eigener akustischer Erfahrung:


    Ich wohne oberhalb von Rust am Neusiedlersee und mein Wohnort liegt EXAKT im Base leg der Airliner-Anflugschneise von Schwechat (bei Nordwindlagen) UND auf der beliebten Transitroute Flughafen Wr. Neustadt - Fertöszentmiklos (wegen weitaus geringerer Landegebühren fliegen österr. Flugschulen nach Ungarn zum T&G).


    Jetzt im Sommer summt und brummt und kreischt (Airliner) es daher ziemlich über meinem Wohnort. Stört mich nicht, ich liebe diese Sounds, wiewohl sie mich dahingehend massiv stören, dass ich selbst lieber "da oben" wäre als hier unten und oft auch am Wochenende statt zu fliegen dröge Tabellen, Statistiken und Resultate mit Deadline im Nacken in publikable Worte fassen muss .............. (ipse nocens, habs mir ja so ausgesucht ;( )


    Jedenfalls kenne ich bereits genau den Sound der verschiedenen Flieger, das Summen der DAs, das sonore und laute Brummen der Cessnas, das betäubende tiefe Knattern der Antonows und alles was dazwischen liegt (verschiedenste FW-ULs). Tragschrauber erkenne ich daran, dass sie so klingen wie fast alle ULs, der Sound aber LANGSAM näherkommt oder sich entfernt. Erst bei grosser Nähe kommt dann das Flap-Flap der Rotoren dazu. Insgesamt sind die Gyros OBJEKTIV im REISEFLUG nicht lauter (aber auch nicht leiser) als andere ULs, aber sicher leiser als Cessnas, Airliner oder historische Flieger, sie sind aber länger zu hören, weil sie langsamer fliegen.


    Landen am Flugplatz mit Gyros: das kann so ein Problem nicht sein, wenn man im idle einschwebt und sich hinsetzt, da gehen unsere Gyros buchstäblich im Hintergrundrauschen/lärm unter.


    Bleibt nur mehr das Starten. Hierzu ein Gedankenexperiment (für z.B. Flugplätze bei denen drei Seiten des Platzes sehr nah durch Siedlungen verbaut sind): bei unseren kurzen Startstrecken bestünde durchaus die Möglichkeit bereits im Steigflug auf der Piste auf einen Flugweg abzubiegen, der über nicht verbautes Gebiet verläuft und rasch auf 300m zu steigen, sodass die Lärmbelastung kurz und im Vergleich zu den Starrflüglern gleichwertig oder geringer ist. Mit solchen Massnahmen verärgert der reisende Gyropilot niemanden bzw. unterscheidet er sich nicht von den Fixed Winglern. Das Bedarf einer Absprache zur individuellen Änderung der Platzrunde für den Gyro mit einem vernünftigen, der Flugsache dienenden Türmer und wäre sehr leicht umsetzbar.


    Problematisch war, ist und wird immer bleiben, der Schulungsbetrieb ..........................

    Lieber Harald !


    Nicht nur in D, auch in Ö sind "Fliegerclubs" (ich kenne die Hintergründe von 3 Clubs in D und 2 in Ö) oftmals und ausschliesslich gar nicht mit Fliegen beschäftigt, sondern mit internen Grabenkämpfen, Satzungsauslegungen, systematischen (finanziellen) Intrigen und Hahnenkämpfen und sind Sammelort von alternden Versagern, die nur in ihrem vermeintlichen "Reich" Flugplatz noch was zu sagen haben.

    ........... könnte aber auch gut sein, dass Autogyro - wie so viele andere Unternehmen, die mit einem Nischenprodukt zu rasch wachsen - absehbar in die Krise schlittern und ein Sanierer die Karre aus dem Dreck ziehen muss. Die nunmehrige Verfügbarkeit von besseren und günstigeren Alternativen zu den ehemaligen Monopolisten kann ganz schnell zum Absturz führen, da die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Produktionshallen noch lange nicht abgeschrieben sind und weiterlaufen.

    Der sieht toll aus, aber einmal mehr der Beweis für "form follows function". Design-Elemente des Magni M22 Voyager (aussenliegende Gepäckfächer) und Arrowcopter sind erkennbar. ELA zählt nach Magni zu den erfahrensten Gyro-Bauern und wenn sich der Eclipse so toll fliegen lässt wie die ELA 07er (die ich mit Begeisterung geflogen habe) dann ist der Eclipse eine echte Bereicherung ......................... Die Verarbeitungsqualität von ELA ist so legendär wie die von Magni.

    Lieber Harald !


    Wiewohl ich Deine Argumentation sehr gut nachvollziehen kann (und diese bis vor einigen Jahren auch MEINE Argumentation war) so haben mich die "nackten" Tatsachen des Lebens - FAKTEN - eines besseren belehrt und einen durchaus radikalen Standpunkt einnehmen lassen.


    Egal ob Waffenschieber, Drogenhändler, radikale Islamisten/Christen (Hallo ! USA !!!)/Hinduisten, Mafia, Kinderhändler, Sexualstraftäter, Kinderpornokonsumenten: allen diesen "Menschen" ist zueigen, dass sie anderen Menschen gegenüber (und im Falle von Religionsfanatikern, Kinderhändlern und Kinderpornoproduzenten und -konsumenten die schützenswertesten Menschen - buchstäblich unschuldige Kinder) körperliche und seelische Gewalt ausüben.


    Nonnen in Irland, die Kinder gemordet haben, "christliche" Priester, die weltweit zahllose Kinder geschändet und deren Leben zerstört haben, die Kony´s dieser Welt sollen und dürfen keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft haben und die Gesellschaft hat einfach nicht das Recht darüber zu bestimmen welche körperlichen und/oder seelische Grausamkeiten toleriert werden und welche nicht.


    Die Crux des Informationszeitalters ist, dass wir eben jetzt - völlig unvorbereitet - von allen diesen Informationen "erschlagen" werden und die Grausamkeit einer kleinen Gruppe von Menschen (Psychopathen) uns schlicht den Atem raubt und wir mehr und mehr diese Grausamkeiten als "Norm" wahrnehmen und Gründe für Entschuldigungen suchen und finden. Wir stumpfen ab, begleitet von Filmen die ohne repetitive Fäkalsprache und Blutspritzerorgien nicht mehr auskommen können, von einer Jugend, deren grösster Spass es ist, in "Ego-Shootern" selbst Blutspritzerorgien abzuhalten und virtuelle Menschen abzuschlachten.


    Du, Harald, bist in der Lage alle diese Dingen intellektuell zu abstrahieren und vernünftige Grenzen zu setzen (Strandfotos von Kindern versus Kinderporno), die wachsende Zahl der des sinnerfassenden Lesens nicht mächtigen Dumpfbacken - die zudem noch alle wählen dürfen - sind es schon länger nicht mehr.


    Das WISSEN um die (un)menschlichen Abgründe, die sich täglich auftun und zweifelsfrei dokumentiert sind, und die Tatsache, dass die Mehrheit der Menschheit eine Menschenrechtscharta als Basis des Umgangs der Menschen untereinander beschlossen hat (id est: Garantie der Integrität von Leib und Geist) zieht zwangsläufig die Frage nach sich: wie garantiert man diese Menschenrechte ? Die naheliegende Antwort: indem man den Verursachern von Leid gegenüber anderen Menschen - auf welche Weise auch immer - die Möglichkeit nimmt, anderen Menschen/Kindern Leid zuzufügen.


    Der einzige sinnvolle und "humanistische" Weg wäre eine schonungslose und radikale Erziehung bei der von frühester Jugend das Ursache-Wirkungsprinzip gelehrt wird, plastisch und anschaulich: Du fährst betrunken Auto ? Schau Dir die unschuldigen Opfer an, wie sie blutend und verstümmelt im OP liegen oder zu Grabe getragen werden ! Du schickst SMS beim Autofahren ? Schau Dir die gleichen Opfer an ! Du isst gerne Chicken Wings und Hamburger ? Dann WISSE aber auch wie diese ab der Geburt des verspeisten Lebenwesens hergestellt werden ! LERNE, DASS JEDE TAT, DIE DU SETZT, KONSEQUENZEN HAT, sozusagen die Physik und Mathematik des Lebens ! Und Kinderpornokonsumenten müssen dann eben das "Leid" des Fluglizenzentzugs ertragen müssen, als Konsequenz für ihr frei gewähltes Handeln sich bei Kinderpornos einen Runterzuholen wohl wissend, dass Kindern zur Herstellung dieser Pornos viel mehr Leid angetan wurde.


    Wann ist Leid unermesslich ? Es steht uns einfach nicht zu für andere zu urteilen - und als "rationale" Erwachsene für Kinder schon gar nicht - ob deren Leid akzeptabel, erträglich, schlimm oder unermesslich ist. Die Mehrheit der "Menschen" ("Homo sapiens! Hahahahaha, was für eine masslose Selbstüberschätzung) glaubt, sie wäre "zivilisiert", die einfache wissenschaftliche Tatsache ist leider, dass wir uns geistig nicht wesentlich über das Höhlenmenschen-Niveau hinausentwickelt haben und die Gesetze der Biologie - so wie die Gesetze der Physik - unser Leben bestimmen: Fressen und Vermehren, wie bei allen anderen Säugetieren. Nur der Tatsache, dass wir gelernt haben, das Feuer zu "beherrschen" (tun wir das wirklich ?) und Nahrung durch Hitzeeinwirkung so stark vorzuverdauen dass der menschliche Organismus nicht mehrere inaktive Stunden pro Tag benötigt um aus Protein und Pflanzenfasern Zucker herzustellen und mittels Landwirtschaft und Tierhaltung Nahrung im Überfluss herzustellen, hat uns die Zeit gegeben (die die Höhlenmenschen nicht hatten, weil fix und fertig vom Verdauen) um ganz wenige brilliante Menschen hervorzubringen (Einstein, Hawkings, Godall etc.), ein wenig mehr nette Menschen hervorzubringen (Beethoven, Mozart, Breughel etc.), ABER GANZ VIELE MENSCHEN DEREN EINZIGER LEBENSZWECK IST ANDERE MENSCHEN ZU QUÄLEN UND ZU MORDEN.


    Die Christen haben es getan und tun es, die Moslems, die Hindus, die Mafia, Hitler, Stalin und und und und ...... Psychopathen. Und wir züchten - weil nun alles entschuldigt werden kann und muss - eine Generation von Menschen heran, die nicht lernen dass jede Tat KONSEQUENZEN hat, im Guten wie im Schlechten.


    Das WISSEN, dass ein Mensch einem anderen Menschen Leid zugefügt hat - aktiv direkt oder indirekt oder passiv - muss Konsequenzen haben und darf nicht entschuldigt und verharmlost werden, nicht auf Basis von Glaubenssätzen sondern auf Basis der Menschenrechtscharta. Die fiktive Figur "Jesus" hält gerne seine andere Wange zum geschlagen-werden hin, ein Glaubenssatz der Unterdrückung und Aufforderung für die dumpfe Masse alles zu ertragen, geschickt eingefädelt von einer psychopathischen Elite von Herrschenden um dem eigenen Volk ungestraft jedes Leid antun zu können. (Funktioniert aber ohnehin immer nur ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte und geht dann wieder von vorne los : der Mensch ist so ziemlich das dümmste Säugetier unseres kleinen Planeten, denn selbst meine Katzen springen nur EINMAL auf die heisse Herdplatte und tun es dann NIE wieder).


    Vor hundert Jahren haben Glaubenssätze GEGEN JEDES WISSEN zu Massenmorden an europäischen Grenzen geführt, 20 Jahre später zu Massenmorden in unseren eigenen Landen, die Täter: Deutsche und Österreicher unter der Führung eines psychopathischen Österreichers.


    Es wird jetzt Zeit - weil die Informationen für alle verfügbar sind und das WISSEN um die Verlogenheit von Glaubenssätzen - den Menschen zu lehren, dass keine ihrer Handlungen ohne Konsequenzen sein kann. Steinigungen, weil eine freie Frau im WISSEN um ihre Menschenrechte ihren Partner nach eigenem Ermessen wählt ? Schussattentat auf ein freies Kind, das sein Recht auf Bildung wahrnimmt ? Harald, willst Du die traurige wissenschaftliche Wahrheit wissen ? Du wirst die Täter nicht überzeugen können ihr Unrecht einzusehen und keinem Menschen mehr Leid zuzufügen, die Sozialisation und die Entwicklung derer Gehirne lassen dies biologisch gar nicht zu (bei illiteraten Menschen; die intelligenten Menschen wissen es ohnehin, tun es aber trotzdem weiter, weil es ihnen SPASS macht andere menschen zu unterdrücken und zu morden!)


    Was fürchtet aber JEDER Mensch (also, fast jeder, aber Masochisten sind harmlos) ? SELBST LEID zu erfahren ! Wenn daher jeder Mensch weiss (bei allen anderen Säugetieren, die offensichtlich höher entwickelt sind als wir, fast selbstverständlich) dass seine Worte und Taten gegenüber anderen Menschen die Konsequenz haben werden, selbst Leid erdulden zu müssen, dann hat er die freie Entscheidung: anderen Menschen KEIN Leid zuzufügen oder selbst zu leiden. Ursache und Wirkung: die ehernen Gesetze der Physik und Biologie über denen wir zu stehen nicht GLAUBEN sollten.


    Have a nice evening


    Angelo

    Bevor Ihr Euch hier ob dieser vorgeblichen ungerechten Behandlung in Rage redet bedenkt dies:


    Ein Kinderpornokonsument (wie u.A. auch jeder andere Sexualstraftäter) bringt UNERMESSLICHES LEID ÜBER KINDER (und im zweiten Fall Frauen) und sollte eigentlich - auf welchem Weg auch immer - endgültig und für immer von unserer Lebensgesellschaft ferngehalten werden.


    Wie krank ist unser angeblicher Rechtsstaat, der Steuerhinterziehung (für die es ob der Verprassung und Veruntreuung UNSERES Geldes sehr wohl mannigfaltige GUTE Gründe gibt) härter bestraft als Verbrechen gegen Leib und Leben, die Existenzen für immer zerstören.


    Wer solche Entscheidungen also als "skandalös" empfindet, dem empfehle ich dass er mal so richtig gegen seinen Willen missbraucht wird um dann wirklich ermessen zu können wie WENIG skandalös doch der Entzug der Fluglizenz im Vergleich zum angerichteten Schaden ist .....................


    Psychopathen, welcher Provenienz auch immer, sollten keinen Platz in unserer Gesellschaft haben (die jedoch leider von solchen beherrscht wird: Banker, CEOs etc. und dies sogar wissenschaftlich bewiesen)


    Respekt vor Leib und Seele jedes Einzelnen MUSS die Grundmaxime sein damit unsere Zivilisation überhaupt funktionieren kann und die ewigen Entschuldigungen von Psychiatern - die selten von ihren Patienten unterschieden werden können - für psychopathisches Verhalten ("schwere Kindheit", "selbst missbraucht worden", Alkoholiker etc.) muss ebenfalls ein Ende haben.

    Was ist ein Prob ?


    Meinst Du etwa den ProBeller ? :rolleyes:

    Ein Vierblatt-Rotor a la Clouddancer (so er denn irgendwann einmal käuflich erwerbbar sein wird) würde einige konstruktionstechnische Probleme lösen da die Rotorblätter wesentlich kürzer und damit steifer sind (5,5m/6m ? bin zu faul nachzusehen) u.a. die notwendige Rotormasthöhe.

    Na ja, wir wollen mal die Kirche schön im Dorf lassen. Trotz aller Vorbehalte gegen die Persönlichkeit des Stradivarius kann man nicht bestreiten, dass er erfolgreich Gyros bauen kann. Und hier haben wir einen echten fliegenden "Medigyro", der von einem zukünftigen Klapsmühleninsassen nur fieberträumend phantasiert wurde.


    Die Einladung des Patienten ist gut gelöst und vermutlich komfortabler als bei bei so manchem Hubi-Medevac. (Ich weiss das, weil ich früher als Notarzt auf Helis gedient habe und auch jetzt ab und an am Landeplatz bin wenn für mich bestimmte Opfer ausgeladen werden).


    Also lasst uns die neueste Kreation objektiv bewerten, RC ist nicht RW und unter Kenntnis der RW-Tragödie ist RC ein zutiefst sympathischer und unkomplizierter Mensch, der wirklich und echt echte gute Gyros baut .............. :) :D

    Ja prinzipiell hast Du ja ohnehin Recht ................ Ich sag bei meinen Ausbildungskursen Implantologie den Teilnehmern auch immer: "wenn man ohne Computer-Navigation keine Implantate richtig einschrauben kann, sollte man es auch MIT Navigation sein lassen, denn im Zweifelsfall/Notfall hat der Arzt dann nicht den blassesten Schimmer was er überhaupt tut. Und das ist immer gefährlich für den Patienten."


    Deshalb stellt für mich die Kombi-Methode das Optimum dar: ich plane auf der Karte (am PC-Bildschirm) die Route und druck sie dann aus, fliege aber primär nach Navi (Karte ist Backup wenn mein 2. und 3. Navi versagen sollten) .............. :D

    Nein sorry, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, ich bin kein Navi Gegner und bin froh dass es Navis gibt und wie Du geschrieben hast, auch andere Geräte können streiken. Mir ging es grundsätzlich um Faktor "Mensch", wir driften immer mehr in Richtung Robotik und werden immer bequemer.


    Natürlich ist es toll mit all den Sachen die uns das Leben leichter machen, aber unser Denkvermögen wird immer weniger gefordert und wenn die Elektronik nicht will, haben wir ein Problem.

    Auch hier wieder: u.U. verhilft hier ein Navi manchen zu sicherem Fliegen, die GRUNDSÄTZLICH nicht in der Lage sind mit Karte und Kompass zu navigieren auch wenn noch so oft gelehrt. Wir müssen die traurige Realität akzeptieren, dass es immer mehr des sinnerfassenden Lesens nicht mächtige Mitmenschen (und somit auch - wenn auch gaaaaaanz wenige - Piloten) gibt ........... :D

    Hmmmm, warum gehen denn alle Navi-Kritiker davon aus, dass PAPIERKARTEN (sofern sie denn überhaupt AKTUELL sind) und KOMPASSE so UNFEHLBAR sind ? (Besonders die Kreiselnden Kompasse in Gyros ?)


    Und warum wird nicht bedacht, dass eventuell der PILOT bei der Planung mit Karte grobe Fehler begeht ? (wie so viele andere Pilotenfehler). Z.B. den Seitenwindvektor nicht kalkuliert ? Und warum geht man davon aus, dass ein Pilot ob der zahllosen Kirchtürme und Autobahnabfahrten auf der Karte NIEMALS den Überblick über seine Position verlieren kann ?


    Welcher Hobby (und auch Berufs) - Pilot hat denn im Cockpit die Zeit seine Position anhand von Karte, Kompass und Uhr zu bestimmen wenn er sich denn einmal verflogen hat ? (Fast) jeder Pilot hat ein Navi im Cockpit eingebaut und sollte dieses versagen, dann hat er zumindest sein Smartphone als Backup .............


    Und wie verlässlich ist die Sichtprüfung anhand Karte, Höhenmesser (bei Abflug richtig eingestellt ??) und Steigratenanzeige ob ich über einen Bergrücken bei aktueller Steigrate noch drüberkomme ?


    Wie für jede "neue" Technologie gilt: war man bisher mit antiquierter Technologie zufrieden und erfolgreich findet man hunderte Argumente gegen das Neue. Hätte Cierva genauso gedacht gäbe es heute keine Tragschrauber, denn zu seiner Zeit gab es ja gut funktionierende Flugzeuge ............ :D

    Gut, dann zum Mitschreiben ..................


    Nach meinem letzten Info-Stand wird der Prerotator des CD II noch immer vom Motor und nicht - wie einst angedacht - von einem eigenen Elektromotor angetrieben (auf der Rotortec-HP ist mittlerweile so wenig zur Technik zu finden, dass ich nicht beurteilen kann ob der Prerotator UNABHÄNGIG vom Motor funktioniert oder mit diesem (mechanisch/hydraulisch/pneumatisch usw.) GEKOPPELT ist.


    DAHER Startvorgang bei Windstille: 1. Stick vorn, Bremsen angezogen, Motor - sagen wir - ca. 2000 Umin, = Leitwerk wird bereits leicht angeströmt, 2. Prerotator einkuppeln, 3. Rotor beschleunigen indem auch kontinuierlich die Motordrehzahl erhöht wird = Propdrehzahl erhöht sich = Heckleitwerk wird immer stärker angeströmt. 4. Rotordrehzahl erreicht 240 Umin, 5. Prerotator auskuppeln (bzw. es war einmal davon die Rede, dass beim CD II der Prerot automatisch auskuppelt wenn man den Stick zurücknimmt oder der Stick gesperrt ist solange prerotiert wird (?), 6. Stick zurücknehmen, Bremsen lösen, Motor dreht weiter im Drehzahl-Bereich Schleppgas = Heckleitwerk wird ausreichend angeströmt, 7. Bei gezogenem Stick und stehendem Gyro beginnt die Rotordrehzahl wieder zu sinken, jedoch bleibt das Leitwerk durch den Prop weiterhin angeströmt, daher wird der Schub über den Gashebel erhöht = das Leitwerk wird noch stärker angeströmt aber das Bugrad kann immer noch nicht abheben da die Rotordrehzahl noch immer nicht ausreichend ist, 8. Je nach Schub wird der Gyro jetzt langsam vorwärts rollen und die Rotordrehzahl bleibt gleich und das Leitwerk weiterhin ausreichend angeströmt, ODER - bei mehr Schubkraft - der Rotor langsam die Drehzahl erhöhen wobei hier das Leitwerk noch stärker angeströmt wird und irgendwann das Bugrad langsam abhebt, ODER der Schub wird sehr schnell auf Max gestellt, DAS LEITWERK DABEI MAXIMAL ANGESTRÖMT UND MAXIMAL STEUERBAR und die Rotordrehzahl erhöht sich schnell auf Abhebegeschwindigkeit, Bugrad hebt ab, Gyro hebt ab, airborne.


    Fazit: das Heckleitwerk wird IMMER ausreichend angeströmt um allfällige Drehmomente ausgleichen zu können, beim Stehen, beim langsamen und schnellen Rollen bei Startlauf


    Und je schneller das geht umso sicherer, deshalb baut man Prerotatoren die eine hohe Rotordrehzahl ermöglichen. Macht man das alles langsam muss man auch lange am Hauptfahrwerk balancieren und kann somit leichter umkippen (was ja viel zu häufig passiert).


    Und es ist auch GUT, dass das Bugrad möglichst bald abhebt, denn tut es das nicht (jedenfalls bei MT/Cavalon/Calidus-Gyros) kippt man garantiert um. Wenn der CD II eine freilaufendes Bugrad hat, dann ist das besser, aber trotzdem ist es noch besser, wenn das Bugrad NICHT am Boden ist.


    Starts bei Wind hängen von der WindRICHTUNG und - STÄRKE ab wobei hier auch der Wind (je nach Richtung) das Heckleitwerk in der Rollachse anströmt und die Rotorbeschleunigung/Prerotation bei gezogenem Stick unterstützt wobei der Prop dabei ohnehin bereits eine höhere Drehzahl haben muss ansonsten der Gyro RÜCKWÄRTS rollt. Vergisst man bei Stick hinten hier die Fahrwerks-Bremse zu lösen, kommt das Bugrad hoch und der Gyro wird trotz ausreichend angeströmtem Heckleitwerk auch für Profis nur extrem schwer steuerbar.


    ALLES KLAR ?

    Hmpf, bitte denk jetzt mal GANZ SCHARF darüber nach was Du hier postest ...........


    "Das heisst bei starker Vorrotierung und zu viel Gas nachschiebt geht das Bugrad sofort hoch. Dann hat man keine Richtungskontolle wenn man vorher nicht für die Anströmung des Hecks gesorgt hat"



    Du willst ja Ernst genommen werden ? Oder ?

    Hmmm, lieber Carbonrotor !


    Da ich 2005 ein Lehrbuch für die Gyro-Ausbildung geschrieben habe bin ich nun doch etwas verwirrt:


    Wieso muss ich 135 Turbo PS vorsichtiger bedienen als 115 Turbo-PS (Rotax Turbo) ? Hängt die Leistungsabgabe beim CD II nicht ebenfalls von der Stellung des Gashebels ab ? Oder hat dieser Motor nur den Modus AN (Voll-Leistung) oder AUS (Stillstand) ? Inwieweit beeinflusst beim STEHENDEN CD II Gyro bei der VORROTATION der Unterschied im Gewicht von einem oder zwei Besatzungsmitgliedern die Phase der Vorrotation im STAND ?


    Wieso muss man beim CD II als SOLO-Pilot weniger stark vorrotieren als zu zweit ? Hat der CD II solo gestartet ein anderes blade-flapping-Verhalten als zu zweit ?


    Wie vereinbarst Du die Aussage "vorsichtiges Gas-Bedienen wenn man startet" mit Deiner Aussage "Auch sollte man den Propeller (wie beim Flächenflieger Kurzstart) mit der gehaltenen Bremse auf Touren bringen um durch die Anströmung des Leitwerks die Kontrolle über die Fahrtrichtung bei hochgehen des Bugrades zu halten." ?


    Oder meintest Du, dass - wie bei JEDEM Gyro - SOLO die Startstrecke KÜRZER ist und auch der CD II rascher abhebt, WENN MAN AUSREICHEND VORROTIERT HAT UND BLADE-FLAPPING-SAFE ist ? Dann wäre aber eine Vorrotation auf 240 Umin AUCH SOLO sehr wünschenswert. Denn eine NIEDRIGE Vorrotations-Umin-Zahl gepaart mit einem nicht gefühlvollen Gas-Schub bei geringem Abfluggewicht (Solo-Betrieb) führt EHER zu einem Blade-Flapping und Kippen als mit einer MÖGLICHST HOHEN Vorrotations-Umin-Zahl ........................


    Ist das beim CD II anders ?

    Wenn ich mich korrekt entsinne hat der CD II doch "Flügeltanks" in der Fahrwerks-Schwinge ?


    Wenn der CD II daher tatsächlich nur mit stehendem Rotor gerollt sein soll kämen zwei mögliche Ursachen in die engere Wahl: Tankdeckel an der Schwinge war offen/nicht gesichert oder Benzinleitung diskonnektiert.


    Bevor wir hier weiter diskutieren wäre die Klärung dieser Frage zumindest ein wichtiger Ansatz ..................

    Die Umfaller-Anfälligkeit bei den Autogyro-Produkten sind konstruktionsbedingt.


    Die Feststellbremsen an ALLEN Gyromodellen können dem Schub eines Motors/Prop unter VOLLGAS nicht standhalten. (betr. Unfall mit Fahrt in den Wasser-Graben)