Beiträge von pacificbirdy

    Moin Thomas,

    kann mich nur Matze anschließen: wir wollten auch Sonntag los. Nach der Wettervorhersage alles gut. Beim Check der Meldungen von den Flugplätzen und -häfen auf der Strecke war klar, dass es zwar rechtlich ok gewesen wäre. Aber dann hätte nichts mehr schief gehen dürfen und unter der Wolkendecke um die Wolken zu kurbeln ist auch kein Spaß. Wir haben dann halt das Auto genommen. Und unterwegs wurde die Einschätzung bzgl. Fliegen bestätigt, ich wäre wahrscheinlich umgekehrt.

    Was zeigt: Wetterbericht etc. sind nur Berater, aber entscheiden muss man aus der Situation heraus selber.

    Und ich hatte mal so einen Flug: rechtlich ok, aber nicht gerade entspannend. Und eigentlich soll es ja Spaß machen, oder? Damals hab ich mir geschworen, dass ich dies nicht mehr brauche.


    Gruß

    Arwed

    Moin,

    der Autor scheint ja bzgl. Gyrokoptern eine eigene Meinung zu haben, zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich diesen Text lese.

    Aber es ist schon länger eine Herausforderung, im Süden mit Gyros zu fliegen.

    Und ich schließe mich Flugber an, auf die Hersteller brauchen wir nicht zu hoffen.

    Ein Pessimist würde das als weiteren Sargnagel für unser Hobby ansehen, aber wir fallen ja nicht in diese Kategorie 😁

    Gruß

    Arwed

    Moin,

    die Königsfrage...

    Es gab ja schon einige Diskussion zu dem Thema, aber eigentlich hast du die Argumente schon alle gebracht - was zeigt, wie groß der Überlapp von Pro und Contra ist. Meine Situation ist ähnlich: Tragschrauber ist für den Ausflug am Sonntagnachmittag perfekt, aber zum Luftwandern braucht man das Gut mit der größten Knappheit: Zeit. Erstmal wegen der niedrigeren Geschwindigkeit, zweitens weil dadurch auf Fernreisen das Wetter schwerer vorhersagbar ist und drittens man mit dem Tragschrauber gerade im Süden der Republik eher seltener willkommen ist. Hier ist der 3-Achser klar im Vorteil (ich klammere das Ökonomiethema extra aus).

    Aber wenn man nur mal die Runde durchs Viertel drehen will... da ist der Gyro perfekt in seinem Element. Und auf einem Anhänger dank seiner Proportionen gut transportabel (schließlich fährt ja die ganze Familie in Urlaub, also auch der Flieger 😁). Das ist derzeit meine Lösung: ein wenig aufwändiger, aber paßt zu meinen Lebensumstände und erlaubt mir dort zu fliegen, wo ich bin... und spielt das Wetter nicht mit dann bewegt man sich halt auf dem Boden.

    Und nun zu meiner Zukunft: mittelfristig werde ich auf den Dreiachser wechseln. Denn ich möchte auch mal wohin fliegen, um Zeit zu sparen: Verkürzung von Reisezeit, auch im Vergleich zum Auto, wird bei mir zunehmend ein Thema ( wohl eine Altererscheinung, habe schon genug Sitze in Auto, Bahn platt gesessen). Und da ist der Tragschrauber aus o.g. Gründen außen vor.

    Aus dem derzeitigen Angebot an gebrauchten Tragschraubern und dem damit einhergehenden Preisverfall schließe ich, dass wir nicht alleine sind mit den Gedanken. Wenn ich überlege, was ich für meinen noch bekäme, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass es auf einen wie auch immer gearteten Parallelbetrieb hinausläuft (Charter, Haltergemeinschaft, Kauf, ...).


    Was Tragschraubermodelle betrifft: das Thema ist für mich durch, denn derzeit hat der Markt ja viele Modelle, aber es bleiben Tragschrauber. Unterm Strich hat man die Wahl, wieviel Geld einem wieviel Komfort wert ist. Aber ansonsten ändert sich nichts grundsätzlich. Ich würde der Kategorie des offenen Tragschraubers in Tandemanordnung treu bleiben und bei den Gebrauchten zuschlagen: der Markt gibt es her und die Kosten für einen Neuen wären mir daher zu hoch.


    Viel Text für ein "Hm, habe exakt die gleichen Gedanken", aber vielleicht kommen ja noch Argumente von anderen, die uns helfen 😀

    LG

    Arwed

    Moin, eben: privat ist mir die 2000er Grenze wurscht (oder wo auch immer die TBO liegt, vielleicht ein weiteres Kriterium bei der Wahl des Herstellers). Aber im kommerziellen Bereich, das wäre mir zu heiß, da es für eine Versicherung die Chance ist, die Leistung bei einem Versicherungsfall mindestens zu reduzieren. Und das Risiko wäre mir zu groß...

    Gruß

    Arwed

    Moin Nico,

    willkommen und viel Erfolg bei der Ausbildung.

    Was deine Frage(n) betrifft, kann ich dir nur ein paar Hinweise geben, DIE Antwort gibt es nicht.

    Zu den Kosten: der feste Anteil (Gebühren für Jahresnachprüfung, Versicherungen, Hangar) bildet den Sockel. Wenn du also Rundflüge anbieten willst, musst du auf eine bestimmte Anzahl von Stunden Kommen. Gerade bei der Versicheurng kannst du Risiken und Kosten (musst du eigentlich) gegeneinader abwägen: Vollkasko oder nur Haftpflicht und das Geld für die Vollkasko in Fluglehrer investieren (günstiger und bei einem gebrauchten m.E. sinnvoller, denn die Vollkasko haut so richtig rein).

    Und nun die laufenden Kosten: der Sprit geht logischerweise mit der Zahl der Flugstunden: aber wenn du Super von der Tanke mitbringen kannst, ist das was anderes, als wenn zu am Platz z.B. UL91 tankst. Wartung und Verschleiss ebenso (letzteres kann bei einer je nach Typ unterschiedlichen Zeit durch Nichtnutzung steigen, will sagen: Rumstehen schadet u.U. mehr als fliegen).

    Und du hast ein großen Einfluß auf die Kosten: wieviel kannst du selbst an Wartung und Reparatur übernehmen (ein Wartungskurs macht sich schnell bezahlt), aber wie sehr pflegst du dein Gerät auch (ich habe schon MTOs gesehen, die fasse ich einfach nicht an, weil Dreck irgendwann auch mal statisch helfen kann)? Und, ganz wichtig, bist du alleine oder kann jemand helfen/mit Wissen unterstützen?

    Bei der Wahl des Typs sollte auch berücksichtigt sein, wie schnell man an Ersatzteile kommt und ob die Dokumentation des Herstellers gut ist.

    Und nun zum größten Posten, die Beschaffung. Derzeit ist der Gebrauchtmarkt extrem gut bestückt. Wichtig ist, den Flieger auf Herz und Nieren überprüfen zu lassen. Und ggfs. gleich am Anfang noch einmal Geld für z.B. eine größere Motorwartung auszugeben. Unterm Strich günstiger, gibt vielleicht noch den Spielraum für Extras wie Kollisionswarner und wenn das gebrauchte Muster dann die passende MTOW hat, perfekt. Wenn du als Marketingargument "immer der neueste Typ" nutzen willst, dann führt an einer Neuanschaffung kein Weg vorbei. Nun die Abers hierbei:

    Tragschrauber kommen aus Manufakturen, egal was die Hersteller meinen, jeder ist individuell gefertigt mit seinen speziellen Eigenarten, die bei einem gebrauchten bereits bekannt und zum Teil abgestellt sind. Dafür hat man aber die Maschine genau SO, wie man möchte, auch keine Kleinigkeit. Das 2. Aber: der Gebrauchtmarkt ist derzeit voll, d.h. du brauchst beim Wechsel zu einem anderen viel Geduld oder musst finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Bei einem Tragschrauber kannst du m.E. bei entsprechender Pflege von 2000h ausgehen (privat würde ich auch länger fliegen, aber hier geht es ja um kommerzielle Angebote).

    Wie ich es machen würde: die Möglichkeiten vor Ort eruieren, den finanziellen Rahmen definieren, die laufenden Kosten kalkulieren, mit einem Steuerberater die persönlichen Möglichkeiten diskutieren. Dann weißt du grob, wieviele Passagiere du herumfliegen musst und wieviel Spielraum du bei der Beschaffung hast. Und vielleicht reicht am Anfang ein günstigeres Modell (der M24 ist ja schon Oberklasse).

    Ach ja, und du hast noch ein paar zusätzl. Posten für die Steuer: Flyer, Poster, Homepage. Letztere ist tricky: bei uns funktioniert das Vermarkten über Social Media und Internet nicht alleine. Wichtig ist auch die Präsenz in der Öffentlichkeit, denn die meisten unserer Passagiere sind eher nicht internetaffin. Und wenn die Lokalzeitung ihren Fotografen hin und wieder mal mit dir losschicken kann, dann bekommst du bestimmt auch mal zur passenden Zeit ein Anzeige geschaltet, ich denke, das Prinzip ist klar ;-) .

    So, viel Text, aber du hast ja gefragt.

    Ich denke, vorher investierte Zeit zahlt sich aus.

    Gruß

    Arwed

    Moin Holgi,
    erst mal willkommen im Forum und im Kreis der Tragschrauberfans. Viel Erfolg und immer eine glückliche Landung.
    Was den Anhänger betrifft:
    ich verwende einfach einen PKW-Anhänger für meine MTO, da er rein dem Transport dient. Ich nehme auch immer den Rotor ab, da das den Flieger beim Transport weniger belastet.
    Wenn du auch in dem Anhänger hangarieren willst, so schau mal bei Trixy nach. Die haben einen " von der Stange" im Angebot. Es gibt auch zahlreiche Fliegerkollegen, die eine Sonderanfertigung haben. Aber die Frage ist, ob sich der Aufwand wirklich lohnt, auch finanziell. Ich würde grob 10Jahre hangarieren als Vergleichspreis annehmen. Und eine entsprechende Zugmaschine brauchst du auch. Aber es gibt natürlich auch die andere, nicht finanzielle Seite: wir nehmen den Gyro auf dem Anhänger auch mit in Urlaub. Kostet de facto einen Tag, aber das ist es uns wert....
    Herzliche Grüße
    Arwed

    Hallo Wolfgang,
    ja, das Einstellen geht schnell. Wenn es immer das gleiche Heasetpaar ist, hat man dann auch eine Weile Ruhe. Anders ist es, wenn du mehrere Headsets einsetzt (z.B. Schulung, Rundflüge, Haltergemeinschaft,...). Wir hatten schon Headset-Kombinationen, die schlicht und ergreifend nicht "harmonisierten", will sagen die sich nicht sauber am Funkgerät einstellen ließen. Es wäre mal eine echte Erleichterung, wenn die Hersteller die Parameter der verwendeten Mikrofonkapseln angeben würden (bei den Lautsprechern wird es ja häufig gemacht). Dann könnte man grob vorselektieren. Selber kann man natürlich die Kapseln austauschen, aber es ist eine fürchterliche Frickelei, die mir nicht auf Kommando gelingen mag ;( .
    Gruß,
    Arwed

    Moin,
    also, es gibt schon einige Headset, die man nutzen kann. Hier mla meine persönliche Meinung, basiert auf 4 Jahre passiv und 2 Jahre aktiv (Rosenbaum).
    Zuerst die Frage, ob aktiv oder passiv: ich habe beides und eines ist mir im offenen MTO klar geworden: das wichtigste ist eine gute passive Dämpfung. Die kann gerne durch aktive Headsets noch "unterstützt" werden, aber: bei den meisten Umbauten ist der Anpressdruck der aktiven Headsets so gering, das der ANR Effekt reduziert.
    Geht es ums reine Funken, dann ist meiner Meinung nach mit einer Helikopter-ähnlichen Ausrüstung das Ziel am einfachsten erreicht, wie z.B. Gentex, Lynx oder Micro Avionics.
    Dann kann man hierzu auch als Option ein aktives Headset einsetzen, als Komfortsteigerung. Ich würde den Schritt nur gehen, wenn ich während des Fluges auch Musik hören will. Für das, was die 8.33 kHz Funkgeräte klanglich abliefern, braucht man dies nicht. Und hier wären wir eigentlich bei einem weiteren, nicht zu vernachlässigenden Punkt: das Funkgerät. Bei der Einstellung der Empfindlichkeit steht nur ein gewisser Spielraum zur Verfügung. Wer also häufig unterschiedliche Headsets betreibt, sollte darauf achten, dass diese gleichzeitig am Funkgerät harmonieren.
    Der Haken: hier hilft nur ausprobieren. Manche Anbieter haben Demo-Systeme zum Leihen, zumindest sollte man dies anfragen (allzu gerne werden häufig ja ad hoc nicht-umtauschbare Sonderanfertigungen an).


    Ansonsten könnten wir hier im Forum mal nach Modelle eine Liste machen, wer was hat und wo man es mal antesten kann....
    Gruß,
    Arwed

    Moin Bastian,
    also bei mir hielten sie gerade mal 80 Stunden. Allerdings bin ich ausschließlich auf Asphalt unterwegs.
    Daher bin ich nun wieder auf Rollerreifen gewechselt. Die hatte ich bei meinem vorherigen MTO 250h ohne Probleme drauf (dann habe ich die Maschine verkauft, weiß also nicht den aktuellen Stand.
    Gruß
    Arwed

    Moin,
    keine Ahnung, wofür die sog. Schubkarreneifen eigentlich gedacht sind.Ich habe sie zur Zeit jedenfalls noch drauf. Demnächst werden sie ersetzt, so langsam sieht man den Verschleiß.. Die Straßenreifen beim MTO sind jedenfalls Rollerreifen. Sind robuster, aber auch einen Tick schwerer. Und einfach über Reifenhändler beschaffbar.
    Es müsste übrigens der Heidenau sein (kann gerade leider nicht nachschauen):
    4.00-8 55M Heidenau K 75 TT
    Eine Empfehlung: wenn man schon dabei ist, dann kann man gleich die Schläuche gegen solche mit abgewinkelten Ventilen tauschen, dann ist das Aufpumpen in Zukunft einfacher :thumbsup: .
    Gruß
    Arwed

    Moin Ingo,
    willkommen im Forum. Schön, jemanden neu im Forum begrüßen zu dürfen. Und da du bereits ein erfahrener Flächenflieger bist, freue ich mich jetzt schon auf deine Eindrücke. Vieles ist anders (ohne Wertung) und somit nochmal spannend.
    Mit Thüringen bist du ja wunderbar positioniert, in Jena sind ja eingie und ich habe so dass Gefühl, dass es dort gelungen ist, innerhalb eines Jahres mit dem Gyro Fly-In eine quasi "Pflichtveranstaltung" zu schaffen.
    Was das Thema side-by-side Tragschrauber betrifft, da ist die Auswahl groß (es gibt ja bereits einen offenen ;-) ). Und ich "fürchte", die Präferenzen der Einzelnen werden (hoffentlich) annähernd so groß sein wie das Angebot am Markt. Im Prinzip ist es wie beim Auto: was ist einem wichtig? Ist es die "Liebe" in ein bestimmtes Modell oder geht es mehr darum, auch schnell an Service (quasi in Anhängerreichweite) und Ersatzteile zu kommen.Ich denke, was auch wichtig ist: welche Typen sind recht häufig am eigenen Platz vertreten, so dass man sich gegenseitig helfen kann (du glaubst nicht ,was z.B. alles zu Tage kommt, wenn man mal jemanden anderes über die eigene Maschine blickt).
    Aber Schritt für Schritt, jetzt erst mal viel Erfolg bei der Suche nach einer passenden Flugschule :thumbup: .


    Herzliche Grüße aus Lübeck,
    Arwed

    Moin,
    ehrlich gesagt glaube ich nicht ,dass es die Nerverei mit Vorrotieren etc ist. Wenn ich alleine überlege, wie lange ich hinter Flächenfliegern schon am Rollhalt stand ,weil die noch nicht soweit waren. Da käme auch keiner auf die Idee, alle zu verteufeln. Auch das langsame Fliegen funktioniert mit Kooperation ,sogar am Flughafen.
    Zwei Punkte möchte ich aber anmerken:
    1. Ich vermute: wir haben es hier zu einem signifikanten Anteil mit dem Erbe der "wilden" Anfangszeit zu tun, wo es wohl wirklich teilweise sehr wild zuging. Wenn ich überelge, was ich für Schimpfkanonaden zu hören bekam, als ich im Großraum Böblingen die Plätze abtelefoniert habe (ist der Ruf erst mal runiniert...).
    2.) Es gibt m.E. ein Nord-Süd-Gefälle. Im Norden ist man als Tagschrauberflieger nicht so sehr eingeschränkt. Der Grund: hier oben fing der Trend später und mit deutlich weniger aktiven Fliegern an.


    Da wir langsamer unterwegs und ein sehr charakteristisches Geräusch haben, werden wir bewusster wahrgenommen. Und somit auch bewusster als "störend" empfunden. Das gepaart mit einer legalen, aber niedrigen Höhe, kann zu Ärger führen.
    Somit meine These: wir haben die Hypothek der Vergangenheit, gepaart mit einem Umfeld, dass zunehmend entschiedener gegen Störquellen vorgeht. Das "Übel" bekämpfe ich persönlich mit 2 Methoden: so hoch wie möglich fliegen und Leute, die meinen man wäre zu laut, dabei aber konstruktiv mit sich reden lassen, einfach zu einem kleinen Rundflug einladen (bisher 100% Erfolgsquote).


    Schönen Abend,
    Arwed

    Moin Konrad,
    der Haken zu dieser Jahreszeit ist der frühe Sonnenuntergang, aber inzwischen ist es ja besser. Aber wenn es klappt, dann ist es phantastisch, v.a. sobald man über der üblichen Inversionsschicht ist erst recht. Offen ist es aber recht schattig. Derzeit steht aber auch ein Liberty "bereit" und da komt man schon auf den Geschmack, geschlossen ist halt zur Zeit doch besser :thumbsup: .
    Gruß,
    Arwed

    Moin Gino,
    welches Teil meinst du konkret mit SMC Modul? Die Pneumatikventile, die von dem mechanischen Schalter aktiviert werden? Oder einen Pneumatikkolben? Oder...?
    Wenn es SMC Teile sind, steht auch die Partnumber drauf. Im Pneumatikfachhandel bzw. bei einem Versender bekommst du die Teile auch (und zwar günstiger, aber manche Teile wurden modifiziert wie z.B. die Pneumatikkolben).



    Gruß,
    Arwed

    Moin Christian,
    wohl wahr, ich fürchte leidlich wenige, schon weil es seit der wilden Zeit so gemacht wird. Deshalb finde ich deine Anmerkungen gut, denn sie machen alle Schritte für jeden nachvollziehbar. Denn wie immer gilt : man kann es für sich ohne Hilfe erst dann richtig einschätzen, wenn man es zum Abschluß gebracht und im nachhinein alle Puzzleteile zusammen hat.
    Meine Erfahrungen waren auch nicht so dolle:
    - erst ein Fluglehrer, dessen erster Schüler ich war und der zwar fliegen, aber nicht lehren konnte
    - dann ein Fluglehrer, mit dem ich nicht eine Sekunde auf einer Wellenlänge lag und nichts gepeilt habe (ja, auch sowas kann's geben ,es ist nicht immer der böse Fluglehrer)
    - dann einer mit viel Erfahrung, der mich erst nach der Drohung, die Flugschule wegen mangelhafter Weiterentwicklung zu wechseln, in Rekordzeit zur Lizenz gebracht hat (und von dem ich wirklich viel gelernt habe, auch wenn ich mich ausgenutzt fühle)
    Inzwischen weiß ich auch, dass es so nicht sein muss (habe zwei neue Fluglehrer-Pfeile im Köcher).


    Und es ist als Anfänger schwierig, auf Anhieb die richtige Kombination zu finden und rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, ich hatte seinerzeit zu lange gewartet.
    Daher kann ich Torsten sehr gut verstehen, wobei sein Fall schon besonders arg ist. Und wenn man dann auch noch bei elementaren Grundsätzen Blödsinn gesagt kriegt (man weiß, dass es falsch ist, aber aufgrund der angenommen Kompetenz des Gegenübers sucht man den Fehler erst mal bei sich selbst), dann wird es noch schlimmer.
    Torsten, erst mal Glückwunsch zur Lizenz und flieg dir den Frust von der Seele: ist gesünder, als darüber zu brüten.
    Und ich denke gerade jetzt, wo die Zahl der Interessenten abnimmt, ist es wichtig die wenigen, die noch antreten, so gut wie möglich zu informieren und zu unterstützen. Vielleicht tut einigen Fluglehrern mal ein passendes Feedback gut und sie nehmen es sich zu Herzen, auch wenn sie ein regionales Monopol haben. Letzt endlich brauchen wir ja alle eine lebendige Szene :thumbup:
    Ab jetzt bin ich wieder still 8)
    Gruß