Beiträge von pacificbirdy

    Welchen Stecker muss das Headset haben (Wie heißt der mit Bajonettverschluss, den alle MTOs haben?) Danke

    Moin,

    AutoGyro verwendet Binder-Komponenten, 6-Pol DIN mit Bajonett. Du kannst sie auch bei AutoGyro oder im Bauteile-Fachhandel kaufen, so dass du dir auch einen Adapter selbst löten kannst.

    Die teurere, aber einfachere Lösung ist der Kauf eines Adapterkabels. Aber Higgy hat recht, die Qualität diverser Anbieter ist oft für die Tonne, daher würde ich immer den Eigenbau vorziehen.

    Ich nutze ausschließlich Adapter. Die meisten meiner Helme haben PJ, aber ich behalte so die Abwärtskompatibilität und habe eine optimierte Sollbruchstelle: das Bajonett nimmt bei der Kraft, bei der die Klinkenstecker herausgezogen werden, keinen Schaden.

    Gruß

    Arwed

    Moin Bastian,

    du schriebst:

    Zitat

    Ich versuche stets, soweit möglich, im Luftraum G zu verweilen. Da hat man Ausblick und das Gefühl, voran zu kommen.

    Aber eben unkontrolliert, also Transponder eh wurscht.

    Ich sehe das völlig anders: du magst für die Luftraumüberwachung der DFS in einer Höhe unter 800ft weitestgehend unsichtbar sein ,aber die Kollisionswarner empfangen trotzdem deinen Squitter und du bist entsprechend sichtbar. Wenn man bereits ein Moving Map System auf einem Pad nutzt (und das dürfte eine große Zahl sein), dann ist der Sprung zur Kollisionswarnung nicht groß: es kostet einen Raspberry Pi, eine GPS-Maus und zwei DVB-T Sticks, also ca. 100€ und ein Wochenende. Und damit das richtig funktioniert, ist es wie oben beschrieben mit den Masken: eigentlich müssten es alle machen.

    Ich hatte bisher noch keine Probleme mit IFR-Verkehr in Echo. Eng wurde es entweder in G oder in der Platzrunde. Segelflieger nutzen sehr diszipliniert FLARM und sind nur meistens irritiert, wenn ein Tragschrauber auch mal einen Thermikschlauch zum Steigen nutzt. Aber seit ich FLARM "habe", sind diese weißen Raketen (verdammt schnell und auf Kollisionskurs nahezu unsichtbar) nicht mehr in meine Nähe gekommen.

    Ich denke, dass jeder mal unaufmerksam war und das Glück hatte, das ein anderer da gerade aufgepasst hat. Umso wichtiger ist, dass andere auch gut auspassen können.

    Gruß

    Arwed

    Moin Thomas,

    vor sowas ist man nie sicher, da hilft nur rausschauen und ehrlich gesagt auch eine Portion Glück. Die Ausstattung der meisten ist ja max. ein Mode-S Transponder, ADS-B ist ja selten anzutreffen.

    Was Mode-S betrifft: sehr viele schalten ihn einfach nicht an resp. sofort aus, sobald man abseits von IFR,CTR etc. befindet (man wird ja überwacht, böse).

    Außerdem schauen viele ja nur noch auf ihr Bildschirme oder spazieren, ist zumindest mein Eindruck. Und im Tragschrauber haben die Verkehrsmonitore häufig blinde Flecke, sofern man nicht mit mehreren Antennen arbeitet. Und wenn dann alles zusammen kommt, dann ist man in deiner Situation. Ich erlebe es oft an der Küste, dass viele keine Ausschau halten, zumal Tragschrauber - egal welcher Farbe - recht kleine "Ziele" sind.

    Deshalb meide ich auch die 2000ft, da die Höhe bei vielen noch als Mindesthöhe im Stammhirn eingebrannt ist. Wo es das Gelände zulässt (Notlandung, Lärmschutz) gehe ich eher auf 1500. Gerade im Sommer meiden die 3-Achser diese Höhen, da es doch deutlich turbulenter ist als höher.

    Ich bin am Überlegen, ob ich mir noch eine Anti-Kollisionslampe hole: deutlich besser zu sehen als die Strobes .

    Gruß

    Arwed

    Moin,

    bei meinem vorherigen MTO 2010 wechselte ich von RS I auf RS II und der Unterschied war gigantisch,v.a. in der Laufruhe.

    Beim jetzigen ist Festhalten eher angesagt.

    Wie schon beschrieben, es ist das Gesamtsystem.

    Inwieweit die Abweichung von 4 mm sich bei dir auswirkt, kann ich nicht sagen, denn es wird ja das Gesamtsystem eingemessen (also z.B. die Distanzscheiben am Kopf und die Unterlegscheiben in den Blättern). Die starke Abweichung verwundert mich, v.a. dass es scheinends noch nie auffiel (aber da ich meinen gelegentlich auf dem Anhänger transportiere, erfolgt bei mir der Test häufiger). Gab es mal einen Kontakt und der Rotor ist vielleicht etwas verformt (wobei das auch ein Wirkung auf die Bohrungen gehabt haben sollte)?

    Die Frage ist, was passieren würde wenn ihr diese Distanz kompensiert, ich denke, es wäre eine größere Änderung. oder aber: gab es mal einen Kontakt und der Rotor ist vielleicht verformt? Man darf nie vergessen, wir fliegen in einem System mit zwei Kreiseln und einem Motor: Ruhe bedeutet viele Euronen.


    Was bei mir im Alltag immer wieder einen merkbaren Unterschied macht:

    - vernünftig gefettet

    - die Buchsen für den Teeterbolzen erneuert, ggfs. selbigen getauscht

    - saubere Blätter (ich bin ein Fan davon, die Blätter mit Autowachs zu versiegeln, macht vieles leichter)


    Aber eines muss auch klar sein: die Technik gibt es in den seltensten Fällen her, einen völlig ruhigen Stick zu kriegen. Zumal die Optimierung immer für einen Geschwindigkeitsbereich ist und jeder Schlag durch Rangierfehler das gesamte System verändert.


    Es ist ja ähnlich wie beim Propeller: man sucht sich die Teile zusammen, die einigermaßen passen und versucht mit ein paar Verstellschrauben ein akzeptables System zu "bauen".


    Gruß

    Arwed

    Moin,

    bei meinem MTOSport 2010 mit RSII "Standard" (die roten Kappen) stellt sich je nach Ladezustand und Fluglage auch eine Rotordrehzahl zwischen 360 und 390 Umdrehungen nach der Anzeige ein. Ich habe ehrlich gesagt nie überprüft, ob die Anzeige korrekt ist, aber ich denke das im Groben unerheblich ist.

    Ich würde sagen, dass v.a. die Masse/Länge (oder Trägheitsmoment) des Rotors maßgeblich für Vergleiche ist. Beim MTO 2010 wäre das somit Rotorsystem II Standard, Sport oder Topp, etc.

    Solange die Werte aber plausibel (schwerer, höhere Drehzahl) sind und konstant sind, sollte alles im Lot sein


    LG

    Arwed

    Moin,

    ich denke, da kommen ein paar Dinge zusammen:

    Einige haben sich an der Fehde mit einem Außenstehenden aufgerieben.

    Dann erscheint es mir subjektiv so, dass das Thema Tragschrauber drastisch an Aufmerksamkeit und Attraktivität verloren hat, wie Zulassungszahlen und Angebot am Gebrauchtmarkt es auch reflektieren. Und dann findet auch ein gewisser "Generationswechsel" im Forum statt, teilweise dadurch verstärkt, dass das Forum so lange offline war.

    Schade, aber das Leben und Fliegen geht weiter.

    Mein MTO2010 übrigens (um zum Forenthema ein wenig zurück zu kommen) hat am Freitag die JNP gekriegt, der Excalibur-6 ist neu eingestellt und liefert noch mehr Schub, somit wäre technisch alles bereit. Mehr kann ich im Moment nicht tun, außer optimistisch darauf vertrauen, dass wir alle die Zeit der Pandemie gut überstehen und dann wieder loslegen können.

    Gruß

    Arwed

    Moin,

    was bedeutet still?

    Erster Schritt ist das Durchmessen der Leitungen und Stecker, gerade bei letzteren hat man gerne mal eine mangelhafte Lötstelle. Und auch die Belegung noch einmal überprüfen, durch die Tatsache, dass die Belegung mal in Sicht des Steckers und mal aus Sicht des Steckers aufgezeigt ist, kann man mal schnell alles spiegelverkehrt haben.

    Zweiter Schritt wäre, das Funkgerät einzustellen. Ich nehme an, dass das bereits vorhandene Headset kein dynamisches Mikrofon hat. Aber dennoch muss die Einstellung der Empfindlichkeit korrekt sein. Als Beispiel für ein Funke: nehmen wir an, dass alte Headset wäre an MLS (links nicht dynamisch), dann wäre hier die Verstärkung je nach Empfindlichkeit einzustellen. Der Wert variiert je nach verwendeter Mikrofokapsel und muss somit bei wechselnden Headsets häufig angepasst werden.

    Sollte dies auch zu keinem Ergebnis führen, dann muss man sich das Mikrofon anschauen, ob es prinzipiell funktioniert.

    Gruß

    Arwed

    Moin Thomas,

    kann mich nur Matze anschließen: wir wollten auch Sonntag los. Nach der Wettervorhersage alles gut. Beim Check der Meldungen von den Flugplätzen und -häfen auf der Strecke war klar, dass es zwar rechtlich ok gewesen wäre. Aber dann hätte nichts mehr schief gehen dürfen und unter der Wolkendecke um die Wolken zu kurbeln ist auch kein Spaß. Wir haben dann halt das Auto genommen. Und unterwegs wurde die Einschätzung bzgl. Fliegen bestätigt, ich wäre wahrscheinlich umgekehrt.

    Was zeigt: Wetterbericht etc. sind nur Berater, aber entscheiden muss man aus der Situation heraus selber.

    Und ich hatte mal so einen Flug: rechtlich ok, aber nicht gerade entspannend. Und eigentlich soll es ja Spaß machen, oder? Damals hab ich mir geschworen, dass ich dies nicht mehr brauche.


    Gruß

    Arwed

    Moin,

    der Autor scheint ja bzgl. Gyrokoptern eine eigene Meinung zu haben, zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich diesen Text lese.

    Aber es ist schon länger eine Herausforderung, im Süden mit Gyros zu fliegen.

    Und ich schließe mich Flugber an, auf die Hersteller brauchen wir nicht zu hoffen.

    Ein Pessimist würde das als weiteren Sargnagel für unser Hobby ansehen, aber wir fallen ja nicht in diese Kategorie 😁

    Gruß

    Arwed

    Moin,

    die Königsfrage...

    Es gab ja schon einige Diskussion zu dem Thema, aber eigentlich hast du die Argumente schon alle gebracht - was zeigt, wie groß der Überlapp von Pro und Contra ist. Meine Situation ist ähnlich: Tragschrauber ist für den Ausflug am Sonntagnachmittag perfekt, aber zum Luftwandern braucht man das Gut mit der größten Knappheit: Zeit. Erstmal wegen der niedrigeren Geschwindigkeit, zweitens weil dadurch auf Fernreisen das Wetter schwerer vorhersagbar ist und drittens man mit dem Tragschrauber gerade im Süden der Republik eher seltener willkommen ist. Hier ist der 3-Achser klar im Vorteil (ich klammere das Ökonomiethema extra aus).

    Aber wenn man nur mal die Runde durchs Viertel drehen will... da ist der Gyro perfekt in seinem Element. Und auf einem Anhänger dank seiner Proportionen gut transportabel (schließlich fährt ja die ganze Familie in Urlaub, also auch der Flieger 😁). Das ist derzeit meine Lösung: ein wenig aufwändiger, aber paßt zu meinen Lebensumstände und erlaubt mir dort zu fliegen, wo ich bin... und spielt das Wetter nicht mit dann bewegt man sich halt auf dem Boden.

    Und nun zu meiner Zukunft: mittelfristig werde ich auf den Dreiachser wechseln. Denn ich möchte auch mal wohin fliegen, um Zeit zu sparen: Verkürzung von Reisezeit, auch im Vergleich zum Auto, wird bei mir zunehmend ein Thema ( wohl eine Altererscheinung, habe schon genug Sitze in Auto, Bahn platt gesessen). Und da ist der Tragschrauber aus o.g. Gründen außen vor.

    Aus dem derzeitigen Angebot an gebrauchten Tragschraubern und dem damit einhergehenden Preisverfall schließe ich, dass wir nicht alleine sind mit den Gedanken. Wenn ich überlege, was ich für meinen noch bekäme, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass es auf einen wie auch immer gearteten Parallelbetrieb hinausläuft (Charter, Haltergemeinschaft, Kauf, ...).


    Was Tragschraubermodelle betrifft: das Thema ist für mich durch, denn derzeit hat der Markt ja viele Modelle, aber es bleiben Tragschrauber. Unterm Strich hat man die Wahl, wieviel Geld einem wieviel Komfort wert ist. Aber ansonsten ändert sich nichts grundsätzlich. Ich würde der Kategorie des offenen Tragschraubers in Tandemanordnung treu bleiben und bei den Gebrauchten zuschlagen: der Markt gibt es her und die Kosten für einen Neuen wären mir daher zu hoch.


    Viel Text für ein "Hm, habe exakt die gleichen Gedanken", aber vielleicht kommen ja noch Argumente von anderen, die uns helfen 😀

    LG

    Arwed

    Moin, eben: privat ist mir die 2000er Grenze wurscht (oder wo auch immer die TBO liegt, vielleicht ein weiteres Kriterium bei der Wahl des Herstellers). Aber im kommerziellen Bereich, das wäre mir zu heiß, da es für eine Versicherung die Chance ist, die Leistung bei einem Versicherungsfall mindestens zu reduzieren. Und das Risiko wäre mir zu groß...

    Gruß

    Arwed

    Moin Nico,

    willkommen und viel Erfolg bei der Ausbildung.

    Was deine Frage(n) betrifft, kann ich dir nur ein paar Hinweise geben, DIE Antwort gibt es nicht.

    Zu den Kosten: der feste Anteil (Gebühren für Jahresnachprüfung, Versicherungen, Hangar) bildet den Sockel. Wenn du also Rundflüge anbieten willst, musst du auf eine bestimmte Anzahl von Stunden Kommen. Gerade bei der Versicheurng kannst du Risiken und Kosten (musst du eigentlich) gegeneinader abwägen: Vollkasko oder nur Haftpflicht und das Geld für die Vollkasko in Fluglehrer investieren (günstiger und bei einem gebrauchten m.E. sinnvoller, denn die Vollkasko haut so richtig rein).

    Und nun die laufenden Kosten: der Sprit geht logischerweise mit der Zahl der Flugstunden: aber wenn du Super von der Tanke mitbringen kannst, ist das was anderes, als wenn zu am Platz z.B. UL91 tankst. Wartung und Verschleiss ebenso (letzteres kann bei einer je nach Typ unterschiedlichen Zeit durch Nichtnutzung steigen, will sagen: Rumstehen schadet u.U. mehr als fliegen).

    Und du hast ein großen Einfluß auf die Kosten: wieviel kannst du selbst an Wartung und Reparatur übernehmen (ein Wartungskurs macht sich schnell bezahlt), aber wie sehr pflegst du dein Gerät auch (ich habe schon MTOs gesehen, die fasse ich einfach nicht an, weil Dreck irgendwann auch mal statisch helfen kann)? Und, ganz wichtig, bist du alleine oder kann jemand helfen/mit Wissen unterstützen?

    Bei der Wahl des Typs sollte auch berücksichtigt sein, wie schnell man an Ersatzteile kommt und ob die Dokumentation des Herstellers gut ist.

    Und nun zum größten Posten, die Beschaffung. Derzeit ist der Gebrauchtmarkt extrem gut bestückt. Wichtig ist, den Flieger auf Herz und Nieren überprüfen zu lassen. Und ggfs. gleich am Anfang noch einmal Geld für z.B. eine größere Motorwartung auszugeben. Unterm Strich günstiger, gibt vielleicht noch den Spielraum für Extras wie Kollisionswarner und wenn das gebrauchte Muster dann die passende MTOW hat, perfekt. Wenn du als Marketingargument "immer der neueste Typ" nutzen willst, dann führt an einer Neuanschaffung kein Weg vorbei. Nun die Abers hierbei:

    Tragschrauber kommen aus Manufakturen, egal was die Hersteller meinen, jeder ist individuell gefertigt mit seinen speziellen Eigenarten, die bei einem gebrauchten bereits bekannt und zum Teil abgestellt sind. Dafür hat man aber die Maschine genau SO, wie man möchte, auch keine Kleinigkeit. Das 2. Aber: der Gebrauchtmarkt ist derzeit voll, d.h. du brauchst beim Wechsel zu einem anderen viel Geduld oder musst finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Bei einem Tragschrauber kannst du m.E. bei entsprechender Pflege von 2000h ausgehen (privat würde ich auch länger fliegen, aber hier geht es ja um kommerzielle Angebote).

    Wie ich es machen würde: die Möglichkeiten vor Ort eruieren, den finanziellen Rahmen definieren, die laufenden Kosten kalkulieren, mit einem Steuerberater die persönlichen Möglichkeiten diskutieren. Dann weißt du grob, wieviele Passagiere du herumfliegen musst und wieviel Spielraum du bei der Beschaffung hast. Und vielleicht reicht am Anfang ein günstigeres Modell (der M24 ist ja schon Oberklasse).

    Ach ja, und du hast noch ein paar zusätzl. Posten für die Steuer: Flyer, Poster, Homepage. Letztere ist tricky: bei uns funktioniert das Vermarkten über Social Media und Internet nicht alleine. Wichtig ist auch die Präsenz in der Öffentlichkeit, denn die meisten unserer Passagiere sind eher nicht internetaffin. Und wenn die Lokalzeitung ihren Fotografen hin und wieder mal mit dir losschicken kann, dann bekommst du bestimmt auch mal zur passenden Zeit ein Anzeige geschaltet, ich denke, das Prinzip ist klar ;-) .

    So, viel Text, aber du hast ja gefragt.

    Ich denke, vorher investierte Zeit zahlt sich aus.

    Gruß

    Arwed

    Moin Holgi,
    erst mal willkommen im Forum und im Kreis der Tragschrauberfans. Viel Erfolg und immer eine glückliche Landung.
    Was den Anhänger betrifft:
    ich verwende einfach einen PKW-Anhänger für meine MTO, da er rein dem Transport dient. Ich nehme auch immer den Rotor ab, da das den Flieger beim Transport weniger belastet.
    Wenn du auch in dem Anhänger hangarieren willst, so schau mal bei Trixy nach. Die haben einen " von der Stange" im Angebot. Es gibt auch zahlreiche Fliegerkollegen, die eine Sonderanfertigung haben. Aber die Frage ist, ob sich der Aufwand wirklich lohnt, auch finanziell. Ich würde grob 10Jahre hangarieren als Vergleichspreis annehmen. Und eine entsprechende Zugmaschine brauchst du auch. Aber es gibt natürlich auch die andere, nicht finanzielle Seite: wir nehmen den Gyro auf dem Anhänger auch mit in Urlaub. Kostet de facto einen Tag, aber das ist es uns wert....
    Herzliche Grüße
    Arwed

    Hallo Wolfgang,
    ja, das Einstellen geht schnell. Wenn es immer das gleiche Heasetpaar ist, hat man dann auch eine Weile Ruhe. Anders ist es, wenn du mehrere Headsets einsetzt (z.B. Schulung, Rundflüge, Haltergemeinschaft,...). Wir hatten schon Headset-Kombinationen, die schlicht und ergreifend nicht "harmonisierten", will sagen die sich nicht sauber am Funkgerät einstellen ließen. Es wäre mal eine echte Erleichterung, wenn die Hersteller die Parameter der verwendeten Mikrofonkapseln angeben würden (bei den Lautsprechern wird es ja häufig gemacht). Dann könnte man grob vorselektieren. Selber kann man natürlich die Kapseln austauschen, aber es ist eine fürchterliche Frickelei, die mir nicht auf Kommando gelingen mag ;( .
    Gruß,
    Arwed

    Moin,
    also, es gibt schon einige Headset, die man nutzen kann. Hier mla meine persönliche Meinung, basiert auf 4 Jahre passiv und 2 Jahre aktiv (Rosenbaum).
    Zuerst die Frage, ob aktiv oder passiv: ich habe beides und eines ist mir im offenen MTO klar geworden: das wichtigste ist eine gute passive Dämpfung. Die kann gerne durch aktive Headsets noch "unterstützt" werden, aber: bei den meisten Umbauten ist der Anpressdruck der aktiven Headsets so gering, das der ANR Effekt reduziert.
    Geht es ums reine Funken, dann ist meiner Meinung nach mit einer Helikopter-ähnlichen Ausrüstung das Ziel am einfachsten erreicht, wie z.B. Gentex, Lynx oder Micro Avionics.
    Dann kann man hierzu auch als Option ein aktives Headset einsetzen, als Komfortsteigerung. Ich würde den Schritt nur gehen, wenn ich während des Fluges auch Musik hören will. Für das, was die 8.33 kHz Funkgeräte klanglich abliefern, braucht man dies nicht. Und hier wären wir eigentlich bei einem weiteren, nicht zu vernachlässigenden Punkt: das Funkgerät. Bei der Einstellung der Empfindlichkeit steht nur ein gewisser Spielraum zur Verfügung. Wer also häufig unterschiedliche Headsets betreibt, sollte darauf achten, dass diese gleichzeitig am Funkgerät harmonieren.
    Der Haken: hier hilft nur ausprobieren. Manche Anbieter haben Demo-Systeme zum Leihen, zumindest sollte man dies anfragen (allzu gerne werden häufig ja ad hoc nicht-umtauschbare Sonderanfertigungen an).


    Ansonsten könnten wir hier im Forum mal nach Modelle eine Liste machen, wer was hat und wo man es mal antesten kann....
    Gruß,
    Arwed