Tragschrauber mit elektrischem Antrieb und Geschwindigkeitsmaximierung

  • Moin zusammen,

    üblicherweise fliege ich die Strecke Bohmte/Kiel 250km in 2h 10min. Letzte Woche durfte ich die doppelte Zeit bei direktem Gegenwind für Kurs 210 fliegen. War ermüdend mit 60-80 km/h durch die Luft zu wandern.

    Wie holt man aus dem Tragschrauber das Maximum bei Gegenwind heraus? Tiefer fliegen hat nicht wirklich viel gebracht. Anstellwinkel möglichst klein halten, um den Widerstand zu verringern ist wohl auch eine Maßnahme, aber da meldet sich bei mir früher oder später immer die Angstkatze. Stärkerer Motor ?, kann mir aber nicht vorstellen das + 15 PS beim Rotax914 viel mehr bringt. Gibt es noch weitere Maßnahmen, um die Flugzeit mit dem Gyro zu verringern, ..außer auf Flächenflieger zu wechseln?


    Bzgl. Flächenflieger hatte ich einen Artikel über den E-Flieger von Pipistrel gelesen. Gibt es auch schon Gyros mit E-Antrieb und hinreichender Reichweite, außer den propellergetriebenen Flugtaxis (z.B Volocopter) mit ungenügender 1/2 h Flugzeit? Gefunden habe ich da noch nichts konkretes. Statt des umweltschädlichen Verbrenners von Rotax wäre, um mein ökologisches Gewissen zu beruhigen ein E-Antrieb merkbar besser.


    Falls welche Anmerkungen zu den 2 Themen haben gern rüber damit:bump:

    Gruß Torsten

  • Ein Gyro ..hat wie alle anderen Fluggeräte.... nun mal eine bestimmte max Geschwindigkeit gegenüber der Luftmasse.

    Mir ist nichts bekannt was mehr Speed rausholen kann (ohne z.B den Rotorkreis zu verringern etc. und das mit mehr Schub wieder aufzufangen ).


    Wenn die Luftmasse mit 100 km/h gegen einen ist ...ist man halt 100km/h langsamer ...was will man dagegen machen ?

    Solange man also dem Gegenwind nicht ausweichen kann ( z.B. nach unten wo meist weniger Windstärke ist ) ist es wie es ist.