Ist der Stern des Gyro schon am verblassen?

  • Moin alle zusammen!


    Als eine neuer Tragschrauber Interessent bekommt man irgendwie den Eindruck das der Gyro Hype der letzten 10 Jahre schon wieder ausklingt. Dieser Eindruck kann natuerlich auch falsch sein, ist er doch letztendlich nur durch Informationen und vor allem Eindruecke die man beim Nachforschen und Lesen im Internet bekommt entstanden. Neben so manchen "Blendern" wie RW findet man auch einige mehr oder weniger ehrgeizige "Projekte" die schon im Sande verlaufen sind oder auf dem Weg dorthin sind. Aber auch bei den noch lebenden gibt es Anzeichen das nicht alles so ist (Hochglanz) wie es vielleicht scheint. Da funktionieren Internetseiten nicht, Links gehen ins Leere, Preistabellen tragen das Datum von vor 5 Jahren, Internet Seiten haben seit Jahren keine Updates mehr erfahren und vieles mehr.


    Ist dieser Eindruck wirklich falsch?


    Man bekommt ein wenig ungutes Gefuehl bei dem Gedanken das man in naher Zukunft evtl. Geld investiert in ein Fluggeraet dessen Firma dann in ein oder zwei Jahren vom Markt verschwindet und die Kunden im Regen stehen. Es scheint mir das derzeit, wenn man eingermassen auf Nummer sicher gehen moechte, nur einige wenige schon lange am Markt befindliche Firmen in frage kommen. :S


    Gruss
    Christoph

  • Da liegst du ziemlich richtig Christoph,


    Das ist auch der Grund warum ich meine Domain Gyrocopter 24 zum Verkauf anbiete , wenn jemand Interesse hat bitte PN an mich.


    Auch ich hab die Webseite nicht mehr gepflegt , das Ranking ist aber gut . Zumindest konnte ich einige gebrauchte Xenon noch darüber verkaufen.



    Grüße Chris



    Gesendet von iPad mit Tapatalk

  • Der Eindruck kann durchaus entstehen, allerdings sollte man dabei zwei Punkte nicht vergessen:


    1) Die Geschichte des Tragschraubers im deutschsprachigen Raum ist sehr kurz: vor 12 Jahren hat noch kaum jemand in Deutschland einen Tragschrauber gesehen geschweige denn geflogen. Dann kam ein Hype auf, es gab Schulungsprobleme, die Erwartungen waren überzogen. Jetzt pendelt er sich auf einem realistischeren Niveau ein, das wahrscheinlich langsam wachsen wird, aber eben langsam.


    2) In anderen Ländern (z.B. Italien, Spanien, Frankreich, USA) hat der Tragschrauber eine längere Geschichte. Ich gehe davon aus, dass er sich auch bei uns auf einen ähnlichen Marktanteil einpendeln wird.


    -- Chris.

  • Alle obigen Berichte treffen den Kern der Thematik.


    Dazu könnte ich eine längere, zusammenfassende Abhandlung schreiben, die ich in den letzten 10 Jahren
    erlebt und auch immer wieder thematisiert habe.


    Meine Empfehlung:


    -investiere dein Budget bei etablierten Herstellern, die seit Jahren bestehen und heute noch existieren
    -schau dir die Referenzen an und sprich mit möglichst vielen Besitzern
    -beurteile großartige Neuerscheinungen nicht nach den versprochenen Fakten
    -eine Zulassung kann mehr als 2 Jahre dauern, was ein Hersteller nicht überleben muß
    -Veraltete Homepages sind ein einfacher Indikator
    -verlaß dich nicht auf Testberichte, weil wir nicht wissen, wie postive Ergebnisse generiert wurden
    -fokusiere dich auf Gyrozentren, wie zb. Nittenau/Bruck oder Rothenburg/a.d.Tauber (ich kenne nur den
    süddeutschen Raum), hier wird täglich geflogen, geschult und es existieren reale Erfahrungsberichte.
    -Mut zu exotischen Varianten ist wie Roulette, du brauchst Spielgeld, daß du verlieren kannst oder nicht, sowie Zeit und Geduld.
    -schau auf die Zulassungsstatistik weil dies ein wesentlicher Indikator für ein erfolgreiches Unternehmen ist
    -hochgejubelte Einzelprojekte können morgen schon wieder verschwunden sein (mangels Kapital oder vielen anderen Gründen mehr.
    -ein "Hype" fand tatsächlich in der Anfangsphase statt, bis der begrenzte Markt befriedigt war.
    Danach geht es um Kundenzufriedenheit, sorgloses Fliegen und Support in allen Belangen
    -der neue "Hype" um die neue UL-Hubschrauber-Klasse wird wie eine Blaupause ablaufen, wobei das Budget
    der Ausbildung,Anschaffung und Unterhaltungskosten in einer anderen Ebene angesiedelt sind.


    Einfach mal so in den Raum gestellt.....


    LG Konrad

  • Hallo alle,


    vielen Dank fuer eure Antworten. Dann lag ich LEIDER nicht so falsch.


    Ich denke was bleibt ist zu hoffen, dass der Markt nicht weiter “zersplittert” und sich quasi “gesundschrumpft” auf das was wirklich Substanz hat.
    Hier in den USA sind wir noch weit vom Gyro Hype entfernt und da ist es noch schwieriger eine Entscheidung zu treffen. Neben den vielen Anbietern von Bausätzen gibt es fast nur Anbieter aus Europa die versuchen mit ihren Maschinen hier Fuss zu fassen. Wenn man sich diese “Vertretungen” so anschaut, zumindest das was man in Internet zu sehen bekommt, ist das nicht unbedingt vertrauenswürdig, meist “ein Mann” Veranstaltungen irgendwo im Nirgendwo, wobei ich Glück habe und die AutoGyro Vertretung ist nur 2 Autostunden entfernt and den Ufern der Chesapeake Bay.
    Der Andere wahrscheinlich auch verlässliche Hersteller aus Europa mit Substanz (Magni USA) hat seine Vertretung in Ste. Genevieve im Bundesstaat Missouri, schlappe 13 Stunden Autofahrt entfernt. Andere sitzen in sunny Florida 16 Stunden entfernt. Nicht wirklich “Rocket Science” herauszufinden wo man am besten einsteigt. Wenn ueberhaupt werde ich wohl bei AutoGyro USA enden und das ist sicherlich nicht falsch, denn die sind dem Anschein nach wohl derzeit der stabilste Anbieter am Markt. Der Erstkontakt war recht positiv und sie bieten die komplette Ausbildung an, quasi vom Fussgaenger zum Gyropiloten.


    Gruss
    Christoph

  • Hi!


    Ich teile weitgehend die Sichtweise von Chris!


    Ich sehe deshalb "den Stern noch nicht verblassen", sondern das dritte(*) heftiges Strohfeuer, diesmal als UL, in eine langsam dahin lodernde Glut übergehen. Und vielleicht relativiert sich dann auch die kritische, mitunter auch negative bis abweisende Einstellung einiger Flugplätze und Piloten gegenüber unserer Flugsparte.


    Servus, Holger


    (*) ... meine Einteilung in 3 Phasen:
    1) Juan de la Cierva / Harold Pitcairn (1923 bis 1934, vom Schlaggelenk bis zum Jump-Start)
    2) Igor Bensen (1955 bis 1965, Verbreitung über die Selbstbau-Szene)
    3) Vittorio Magni / Jukka Tervamäki / Oskar Westermayer / Ken Wallis (ab 1974, auf dem Weg zum UL) => Magni => ELA => AutoGyro => "Hype"!

    "Es ist eine Kunst, sagt er, oder vielmehr ein Trick zu fliegen. Der Trick besteht darin, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber daneben."

    Douglas Adams, aus: Das Leben, das Universum und der ganze Rest

  • Liebe Leser,


    sogern ich die verbalen Köstlichkeiten von Edmund Stoiber regelmäßig geniese, so ungern kann ich das Wort "Hype" mit unseren Fluggeräten in Einklang bringen.
    Was "Hype" bedeutet, könnt ihr nachgoogeln oder den Fremdwortübersetzer bemühen......
    Auf alle Fälle nichts Positives, sondern was künstlich hochgepuschtes, quasi eine Blase.


    Dies trifft weder für Magni, Ela, Autogyro zu.
    Die/wir Freunde der Gyrocoptergemeinde folgten nicht einem Hype, sondern sind (mehrheitlich über die Flächenfliegerei kommend) begeistert ob der Agilität, der besonderen Flugeigenschaften des Tragschraubers.


    Das dies zwar viele wollen, wenige aber perfekt beherrschen und damit ihr perfektes Freizeitfluggerät
    geniessen können, ist ein wichtiger Punkt.
    Man sieht es an den "Standmodellen" in vielen Hangars.



    Grüße


    Konrad

  • Zitat von Skyride:
    "Das dies zwar viele wollen, wenige aber perfekt beherrschen und damit ihr perfektes Freizeitfluggerät
    geniessen können, ist ein wichtiger Punkt.
    Man sieht es an den "Standmodellen" in vielen Hangars."


    Hier muss ich kräftig zustimmen, das das Tragschrauberfliegen anspruchsvoll ist kann ich bestätigen. Mittlerweile dachte ich, dass ich - trainiert auf dem MTO3 (Tandemanordung) - so halbwegs sicher in der 3 Dimension unterwegs bin. Letztes Wochenende hatte ich einen Schulungsflug mit dem Cavalon (Side by Side) und durfte feststellen, das glauben etwas zu beherrschen und die Realität doch manchmal recht weit auseinanderliegen. Nicht nur, dass ich in der Luft statt einer gerade Linie eher einen permanenten Sinuskurs hingelegt hatte, war dann die Landung auf einem Rad ein weiteres Highlight. Ich war kurz davor den Flieger umzuwerfen. War eine "tolle" Grenzerfahrung und hat mir gezeigt, ich benötige noch eine Menge Trainingsflüge mehr als kalkuliert. Es gibt, wie skyride treffend bemerkte, eine Lücke zwischen etwas wollen und beherrschen. Noch habe ich die Hoffnung diese Lücke mal zu schließen.


    Hoffungsvolle Grüße Torsten

  • Danke Torsten,


    daß Du meine Anmerkung gelesen und für angebracht hälst.
    Ich spreche einerseits von meinen eigenen Erfahrungen, andrerseits von meinen Beobachtungen.
    Die beste Medizin für sicheres Fliegen ist es, einen guten Lehrer (auch nach der Ausbildung) zu haben, sich die komplexe Theorie mit guten Fachbüchern immer wieder vorzunehmen und regelmäßig üben,üben,üben.....
    Keine zu langen Pausen zwischen den Flügen.
    Und wenn es nur ein paar Starts und Landungen bei verschiedenen Wetterbedingungen sind, schärft es das Gefühl für unser anspruchsvolles Fluggerät.
    Irgendwann sind alle Abläufe, Vorgänge, Geräusche, mögliche Gefahren....... soweit im Hinterkopf, dann weiß man auch, wie man eine Sinuskurve vermeiden kann und sicher auf dem Hauptfahrwerk landen kann.
    Gerne vergleiche ich den Vorgang mit dem Erlernen eines Musik-Instrumentes, auch hier bringt allein die Übung bis zum Abwinken den erwünschten Erfolg.


    Viel Spaß weiterhin


    Konrad

  • Hallo an alle.
    Ich teile die Meinung von Chris und Konrad. Ich selber fliege einen M24 seit 2011 Ich hatte mit einem Freund in Landshut den Schein gemacht und beide haben wir uns nach der Prüfung einen M24 gekauft. Beide haben wir den Kauf nie bereut und würden alles genau so wieder machen. Meiner hat mittlerweile 220 Stunden und der meines Freundes über 400. Beide ohne Probleme! Am Himmel waren schon viele tolle Geräte zu sehen aber bei dem begrenzten Markt sind Preise jenseits von 100.000 glaube ich die Schallmauer. Mein Traum war der Arrowcopter aber der war unerreichbar. Schade das er fast vom Markt verschwunden ist. Bei den Entwiklungskosten und Kosten für die Zulasung muss ein neuer junger Hersteller der davon leben muss um existieren zu können, Umsatz machen . Meiner Meinung nach werden leider am Ende nur die drei großen wirklich gut davon leben können und auch die haben zu kämpfen mit den rückläufigen Verkaufszahlen. Ein Übriges tuen die Flugplätze dazu beitragen die uns nicht mehr haben wollen weil wir auch ein bisschen zu laut sind. Als Flugschule wird es immer schwerer Plätze zu finden wo du üben kannst. (zumindest hier im Süden) Aber ich bin fest überzeugt das Tragschrauber fliegen sich etabliert hat und nicht wieder vom Markt verschwinden wird. Ich wünsche euch allen weiterhin viel Spaß mit euren Gyros und immer gute Landungen. Liebe Grüße Michi

  • Moin alle zusammen,


    Wie es ausschaut ist zumindest mein persoenlicher Gyro Stern so ziemlich am verblassen... hat ja nicht lange gehalten, irgendwie schade ;( aber es funktioniert hier (USA) wirklich nicht so gut.
    Die naechste Gyro Schule ist 3 Autostunden entfernt was einfach nicht machbar ist. Es gibt Fluglehrer die kommen zum lokalen Flugplatz aber leider auch nicht wirklich hier in der Gegend und dann ist die Frage welches Fluggeraet in was fuer einem Zustand bringen die mit. Drei Wochen Urlaub machen um irgendwo Gyro fliegen zu lernen geht auch nicht und wenn man dann doch irgendwie an den Schein kommt muss man einen Apparat kaufen weil leihen ist einfach nicht. Klar wenn man sich voll reinhaengt kriegt man das sicherlich alles irgendwie hin aber dann kommen speziell hier noch viele andere Fragen auf. Nicht zertifiziertes Fluggeraet kostet eine Menge an Versicherung und Kasko (hier hull insurance) ist zu vernuenftigen Preisen kaum zu bekommen, abhaengig von der Flugerfahrung koennen das je nach Versicherung deutlich mehr als 10% der Kaufpreises pro Jahr sein, daher fliegen hier die meisten wohl ohne, halt nur mit Haftpflicht (hier liability insurance).
    Werde daher wohl Richtung Hubschrauber gehen, mehrere Flugschulen in der Naehe, leihen moeglich, zertifiziertes Fluggeraet, mehr als 2 Sitze usw. klar teurer aber nicht so krass wie in Deutschland. Hatte gestern meine erste Stunde auf einem R44 und bin ziemlich optimistisch.


    Gruss
    Christoph

  • Moin Christoph,
    schade, aber nachvollziehbar. Ich wundere mich schon lange darüber, dass das Charter-Angebot so mau ist. Ob es hier daran liegt, dass der Vertrieb praktisch nur über Flugschule läuft? Jedenfalls ist dies m.E. einer der Gründe, warum die Zahl der Interessenten stagniert.
    Dir jedenfalls viel Spaß mit Hubschraubern. Ist ja auch nicht schlecht

  • Zitat

    Dir jedenfalls viel Spaß mit Hubschraubern. Ist ja auch nicht schlecht


    Danke!


    Sicherlich bekommt man hier auch Hubschrauber nicht so einfach gechartert, meist nur dort wo man sein Flight Training absolviert hat oder man fliegt einfach 2-3 Stunden mit Fluglehrer so das ein potenzieller Vermieter einschaetzen kann ob man ausreichen sicher auf dem Muster ist.


    Ich werde wohl auf R44 schulen muessen :rolleyes: da durch mein derzeitiges Gewicht .... :(;( der R22 ausfaellt, ich denke das waere auch beim Tragschrauber ein Problem geworden. Im Grunde ist das aber auch nicht so schlecht, auf dem Muster auf dem man geschult hat, kenne ich noch von der Flaeche fuehlt man sich eigentlich am besten und in diesem Fall ist es dann ja ein Viersitzer sollte man mal mehr als eine Person mitnehmen wollen.
    Klar kann man aus Kostengruenden nicht immer mit dem R44 rumfliegen. Mein Plan ist Leichthubschrauber - einsitzig- wie der Mosquito z.B., billiger wie ein Tragschrauber und ich werde wohl die meiste Zeit sowieso alleine fliegen. Fuer die paar mal im Jahre wo mehr Sitze gebraucht werden kann man dann einen Schweitzer 300 oder R44 chartern. Versicherung dieser kleinen Hubschrauber ist auch nicht guenstig (Experimental) aber einfacher wie ein Tragschrauber, besonders dann wenn man ein Lizenz hat. Die Leichthubschrauber Versionen des Mosquito duerfen hier auch OHNE Lizenz geflogen werden!
    Nun ja erstmal den Schein machen und bis dahin ist noch viel Wasser den Susquehanna (oder auch Rhein... ;) ) runter geflossen.


    Gruss
    Christoph


    der sicherlich ein Auge auf die Gyro Szene behaelt.

  • Da erinnere ich mich an 2 Dinge.
    Erstens die Charterkosten der örtlichen Flugschule für R22 und R44: 350€ die Stunde bzw. 700€ die Stunde, die Basis an einem Regionalflughafen mit CTR und entsprechenden Landegebühren.
    Zweitens die Aussage meines Flugarztes: Alle privaten Helipiloten, die er betreut, kommen gerade mal so dazu, ihre Pflichtstunden zu absolvieren. Aus Kostengründen.


    Ich wiederhole daher gerne noch mal, was ich schon früher gesagt habe: Lieber ein Fluggerät, das mir erlaubt, genug Stunden zu absolvieren, die eine Routine und sicheres Handling ermöglichen als eines, bei dem ich gerade mal die Mindeststunden hinkriege, aber weder Routine noch Sicherheit erlange. Was ich insbesondere bei Hubschraubern für extrem wichtig halte.


    Oliver


    der heute mittag endlich wieder einen Termin mit der Aerodynamik hat ^^

  • Hallo oliver


    Das mit 350 Euro ist wahrscheinlich ein einmaliger Sonderpreis , ich zahle für eine Hughes 269 , uber 470 die Stunde .
    Den Heli schein habe ich in Hinblick auf die neue ul klasse gemacht , aber bisher bewegt sich hier auch noch Nicht viel , da die Schulen auch erst mal 150 - 170 T Euro für einen UL Heli investieren müssen .
    Warten wir mal einmal ab .
    Ich bin der festen Meinung dass sich die Gyro Hersteller mit ihrer Preispolitik selbst abgeschossen haben .


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • Hallo Chris Hallo an alle anderen.
    Ich denke du hast nicht unrecht. Die Boom Phase hat viele neue Hersteller dazu bewegt zu denken das hier Geld verdient werden kann.
    Leider ist Kuchen zu groß geworden für die Interessenten. Der Bedarf wurde falsche eingeschätzt was jetzt wieder (leider) ein sterben dieser "neuen" Hersteller eingeleitet hat. Vielleicht hätten diese Jungs auch mehr in Marktforschung investieren sollen um zu sehen wie groß ist dieser den wirklich.Manch alter Hersteller hat die Preise so angehoben das auch Sie uninteressant wurden. Wenn man Tragschrauber fliegen will muss man sich ein eigenes Gerät kaufen weil man keinen Chartern kann. Flächen Flugzeuge hat jeder Club zu vernünftigen Preisen. Hier sehe ich ein großes Manko für Interesenten des Tragschraubers. Und dann ist zumindest bei uns im Süden so mancher Platz so teuer geworden für Tragschrauber das es auch Spaßfrei ist. Trotzdem ich bereue nichts und habe nach wie vor richtig Spaß mit meinem Gyro. Der UL Hubschrauber steht bei uns am Anfang und deshalb hat sich hier vielleicht eine Traube gebildet die Wild darauf ist.Aber wenn die endlich ausgebildet werden können und dürfen wird sich sehr schnell zeigen wieviele Leute sich dieses doppelt so teure Vergnügen wirklich leisten werden und doppelt so teuer ist sicher untertrieben. Es müssten mehrere Plätze wie Nitenau geben dort sieht man doch das laufen kann wenn der Club, die Flugschule und der Hersteller an einem strik ziehen. So hat es zumindest von außen den Anschein als ob dort die Welt in Ordnung ist.
    Liebe Grüße Michi

  • OK sorry,


    Ich wollte jetzt hier keine Diskussion ueber Hubschrauber und deren Charterpreise ausloesen und stimme dem oben gesagten zu, in Deutschland macht Hubschrauberfliegen fuer eine Privatperson nicht wirklich Sinn da extrem teuer und eh Flugplatzzwang.


    Hier ist das ein wenig anders, immer noch teuer im Vergleich zur Flaeche aber kein Flugplatzzwang und die Stunde R44 bekomme ich im Block fuer 405$/h, Schweizer 300CBI irgendwas mit 275$/h, R22 ist billiger dafuer muss ich aber an meinem Gewicht arbeiten oder immer alleine fliegen...
    Bei diesem Preisen kann man schon ein paar Stunden im Jahr fliegen. Sollte ich das wirklich durchziehen ist Ziel einen Leichthubschrauber zu kaufen und so bei relativ geringen Stundenpreisen im Training zu bleiben. Vielleicht mache ich aber auch einfach mit der Ausbildung weiter Richtung Berufspilot, IFR und Fluglehrer. Ich bin hier nicht so festgelegt, will einfach wieder in die Luft und Helifliegen macht viel Spass. Haette ich die Moeglichkeit einen Gyroschein zu machen in einer Flugschule hier in der Naehe haette ich das wahrscheinlich gemacht, jetzt wird es wohl Hubschrauber, das Gyroangebot hier ist hier wirklich mehr als ueberschaubar.



    Gruss
    Christoph

  • Zumindest was die weiten Anfahrtswege zu Flugschulen betrifft, gibt es eine gute Alternative: geblocktes Training in Verbindung mit einem kurzen Urlaub. Eine Woche Urlaub und dabei jeden Tag intensiv trainieren bringt am meisten Fortschritt. Und es bleibt am Tag auch noch ausreichend Zeit, um mit Frau und Family etwas zu unternehmen.


    LG, -- Christian.