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1

Thursday, January 14th 2016, 10:10am

Wie haltet ihr es mit der Vorflugkontrolle?

Wie lange verbringt ihr mit dem Vorflugcheck

A total of 38 Votes have been submitted.

0%

Ich mache nicht immer einen Vorflugcheck

5%

weniger als 5 Minuten (2)

32%

5 - 10 Minuten (12)

32%

10 - 15 Minuten (12)

26%

länger als 15 Minuten (10)

53%

ich verwende eine Checkliste bei der Vorflugkontrolle (20)

Ich will einmal die Vorflugkontrolle thematisieren. Meiner Erfahrung nach gibt es da eine von Pilot zu Pilot sehr unterschiedliche Praxis. Bei einigen beschränkt sie sich darauf, den Gyro aus dem Hangar zu schieben, à la: "Wenn er sich schieben lässt, wird er wohl auch fliegen." Manche beschränken sich auf die Ölstandskontrolle und wieder andere nehmen es ganz genau nach Checkliste.

Die Umfrage ist anonym, es sieht also keiner, wer was angekreuzt hat. Deswegen seid bitte ehrlich.

Und nur zur Klarstellung: der Vorflugcheck ist jene Kontrolle, die vor dem ersten Flug durchgeführt werden soll, noch bevor der Motor gestartet wird.

Kreuzt bitte eine Antwort an für die durchschnittliche Dauer und setzt ein zweites Häkchen, wenn ihr dabei eine Checkliste verwendet.

LG, -- Chris.

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Bastian (14.01.2016)

skyride

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2

Thursday, January 14th 2016, 11:03pm

Hi Chris,
nach vielen Tagen ohne Berichte oder Infos hast Du ein wirklich gutes, spannendes Thema
präsentiert!
Meinen persönlichen Dank dafür...
Wer seinen Tragschrauber nicht stündlich (Flugschule), täglich (Rentner oder Erbe),
sondern wöchentlich oder sogar nur monatlich benutzt, sollte in der Statistik schon mindestens 15 Minuten für eine gewissenhafte Vorflugkontrolle laut Vorgabe aufwenden.

LG Konrad

Burky

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3

Friday, January 15th 2016, 4:54pm

Da geb ich Konrad vollkommen recht.

Mit freundlichen Grüßen
Burky

Schlagschrauber

* Förderndes Mitglied *

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4

Friday, January 15th 2016, 5:14pm

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich auf meinem EInsitzer der einzige regelmäßige Pilot bin, dass ich einen Zweitaktmotor habe, bei dem die Rotax-spezifische "Ölgurgel"-Prozedur nicht erforderlich ist und der sehr schnell auf Betriebswärme kommt. Der gesamte Tragschrauber hängt jetzt zwischen seinen Einsätzen - sicher vor boshaften Mäusen - an der Hangar-Decke, so dass auch der Check auf Schäden durch Nagetier-"Sabotage" kürzer ausfallen kann.

Nach längeren Pausen gehe ich dann aber vor der Inbetriebnahme anhand des Betriebshandbuchs vor, aber danach sind es wohl hauptsächlich die "Killing Items", die ich bei einem "Walk-Around" (der bei einem DF-02 sehr kurz ist!) regelmäßig checke. Die Reinigung der Rotorblätter und der Ladezustand aller Batterien (auch der Backup-Instrumente) sind aber ein zusätzlicher, fixer Bestandteil meines Vorflugchecks.

... wie auch das: "Jetzt gehen wir alle nochmals auf's Klo und dann reiten wir los!"

Servus, Holger
"Es ist eine Kunst, sagt er, oder vielmehr ein Trick zu fliegen. Der Trick besteht darin, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber daneben."

Douglas Adams, aus: Das Leben, das Universum und der ganze Rest

uerlings

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5

Friday, January 15th 2016, 7:57pm

Immer

Auch wenn ich bedingt durch meinen Beruf als Flugkapitän immer Checkliste gelesen habe ist es auch wenn ich alleine fliege eine Selbstverständlichkeit.
Wir sind alle nur Menschen und fehlbar, also nach Checkliste und ich kann sicher sein nichts vergessen zu haben.
In diesem Sinne allzeit
GUT FLUG !

Freundliche Grüsse von der Südhalbkugel

Herbert

Groucho

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6

Saturday, January 16th 2016, 10:53pm

Nicht nur weil ich als Charterer über die Grundlichkeit meines Vorgängers keine Aussage machen kann oder weil das Fluggerät doch überdurchschnittlich beansprucht wird, sondern weil Dinge, die zur Routine geworden sind, flotter von der Hand gehen, wenn es darauf ankommt. Ist wie mit dem Blinken beim Auto. Ich blinke an den sinnlosesten Stellen, wo es keiner sieht, nur aus Routine, das gibt mir die Garantie, daß es auch in den Momenten passiert, wo es wichtig ist.

Die Kollegen am Platz gucken oft recht amüsiert, wenn ich etwas gründlicher nach Liste vorgehe, aber es lohnt sich, gerade weil dadurch Kleinigkeiten plötzlich auftauchen. Wie beispielsweise der gelöste Sprengring am Scharnier der Kabinenhaube oder die gebrochene Draht-Federsicherung im Motorraum.
Bevor ich kam, war das Calidus-Handbuch blütenweiß. Nach meinen ersten 3 Vorflugkontrollen hatte es leicht ölige Stellen. Gibt mir zu denken über die Intensität der Nutzung durch meine Vornutzer.

Oliver

skyride

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7

Sunday, January 17th 2016, 10:44am

Hi Oliver,

beim Chartern ist mit Sicherheit noch mehr Aufmerksamkeit geboten, da nicht jeder "Vorflieger" Schäden oder Unregelmäßigkeiten (Veränderung von Geräuschen usw. ) meldet.
Meist hört man: "Habe ich nicht bemerkt, nicht gehört, ich war das nicht", "muß jemand Anderer gewesen sein"......
Manch Charterer entwickelt nicht dieselben "Verantwortungsgefühle" wie ein Besitzer.
Jeder weiß, was ich meine....
Neben der obligatorischen Vorflugkontrolle nach Buch und speziellen Anfälligkeiten
eines bestimmten Produktes empfehle ich auch die Nachflugkontrolle.
Beim Reinigen des Fluggerätes von Fliegen, Staub und Abgasverschmutzung erkennt man
zwangsläufig mögliche Undichtigkeiten, Scheuerstellen, lockeren Kerzenstecker, gebrochene Auspufffeder, gelöste Verbindungen.
Am Leitwerk, Bugrad, Haupträder und sonstigen Anbauteilen mit den Händen zu wackeln
schadet überhaupt nicht, die Festigkeit der Batteriepole und zugängliche Steckverbindungen zu checken ebenfalls nicht.
Vollständigkeit der losen Bordeinrichtung und aller Flüßigkeiten kann einem hier nicht entgehen.
Ausfall von Instrumenten oder Anzeigelampen gehören sofort gemeldet und für den nächsten Benutzer schriftlich, unübersehbar am Zündschloß oder Sitz dokumentiert.

LG Konrad

Groucho

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8

Monday, January 18th 2016, 4:35pm

Hallo Konrad.

Um die Reinigung und das Erkennen/Melden von Schäden bei Nachflugkontrolle komme ich sowieso nicht drum herum, selbst wenn ich es wollte, weil der Halter drauf besteht 8)

Guter Mann :D

skyride

Master

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9

Monday, January 18th 2016, 10:31pm

Hi Guter Mann,

wohlwissend, daß viele Halter darauf bestehen, gibt es auch "weniger gute Mann".

Ich müßte es hier nicht ausbreiten und schreiben (habe andere wichtige Dinge abzuarbeiten), aber ich möchte es mitteilen, weil ich es erlebt habe und mir weh tat:

Ich war in einem Verein, wo jedes Mitglied das Flugzeug chartern konnte.
Es wurde eine nagelneue Katana mit sehr guter Ausstattung angeschafft.
Ich hatte die Möglichkeit, einmal pro Woche , darauf zuzugreifen und das Gerät zu benutzen (ca 1 Jahr lang)
Ich war bei der Erstauslieferung und Präsentation dabei.....
Die Freude war groß und das Fliegen damit eine Freude.
Pro Woche, in der ich den Flieger benutzte, waren bei jeder Vorflugkontrolle mehr Schrammen und Kratzer, beschädigte Wingtails, angekratzte Scheiben, Reifen mit Bremsabblattungen, Lackabplatzungen an den Propellern, verdreckte rote Fußabstreifer(da vorher auf dem Golfplatz....), Navi komplett verstellt, .......
wäre noch mehr zu listen, .... aber keiner war es!

Nicht nur aus diesem Grund legte ich mir ein Eigentum zu.
Die mitlesenden Freunde aus dem Forum, die bei mir gelegentlich mitfliegen, bestätigen
jedesmal einen Neuzustand bei meinem Fluggerät, das mindestens dem Werksauslieferungszustand entspricht.
Aus Liebhaberei wird halt an an jedem Detail nachgearbeitet.

"Man kann ein Gerät benutzen, verbrauchen und herunterwirstschaften.. aber man kann auch ein Gerät benutzen, pflegen, genießen und erhalten" Zitat Konrad 18.01.2016
Daher werden aus solchen Geräten irgendwann mal kostbare Oldtimer, anstatt.........

Wer irgendwann mal nach Niederbayern, Reisbach, kommt und Oldtimer der automobilen
Art von 1952 bis 1970 liebt, ist herzlich eingeladen.
Ebenso seht ihr hier alle Modelle der Traditionsmarke INDIAN bei gemütlichtlichem Kaminfeuer....

LG Konrad

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