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Volker69

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1

Friday, February 28th 2014, 4:02pm

Umfrage: Wer besitzt einen Gyrocopter

Habt ihr einen Gyrocopter?

A total of 33 Votes have been submitted.

67%

Ich besitze einen alleine (22)

12%

Ich bin in einer Eignergemeinschaft (4)

12%

Sonstiges (4)

6%

Ich chartere auf dem freien Markt (2)

3%

Ich benutze den meiner alten Flugschule (1)

Hallo,

ich hörte gerade von einem Fluglehrer, das man sich praktisch schon spätestens als fortgeschrittener Flugschüler um eine Eignergemeinschaft kümmern sollte, weil man ohne eigenen Gyrocopter kaum einen Chance hätte, vernünftig fliegen zu können. Deshalb interessiert es mich, wie es bei den SPL/G Scheininhabern hier ist:

edhs

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2

Friday, February 28th 2014, 5:38pm

Die allermeisten haben einen eigenen Gyro am Platz stehen. Einige in einer Haltergemeinschaft. Die meisten Gyros stehen aber vergleichbar mit Segelyachten in den Hallen herum und werden kaum bewegt.

Ich bin schon früh gedrängt worden mir einen eigenen Gyro zuzulegen und habe das als ziemlich unvernünftig angesehen. Ohne Erfahrung irgendein Modell teuer einzukaufen und dann bei Bedarf aufgrund des nicht funktionierenden Marktes nicht wieder verkaufen zu können war für mich der grösste Hinderungsgrund. Die Ansicht hat sich zunehmender Erfahrung auch anderer Modelle noch verstärkt. Besonders die geringe Einsatzfähigkeit aufgrund der geringen Einung zu längeren Flügen hat mich nun zu den Flächen-Ul´s getrieben. Ich würde immer noch einen Gyro bevorzugen wenn er dem Vergleich standhielte, so bleibt es für mich bei gelegentlichen Flügen mit Freunden in deren Gyro und ansonsten erst mal per Charter im Flächenbereich.

Jan Harlfinger hat in Freiburg ein interessantes Projekt gestartet um vielen der ehemaligen Flugschüler seine Gyrocopter zu verchartern. Er hat eine Art Charter-Flat entwickelt die vielleicht auch an anderen Standorten Nachfrage auslösen könnte.

Fazit für mich: ein eigener Gyro bietet für mich zuwenig angesichts des Preises. Die momentan stark sinkende Nachfrage könnte bedeuten, dass einige andere potentielle Käufer das ähnlich sehen.

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Volker69 (28.02.2014)

Volker69

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3

Saturday, March 1st 2014, 10:53am

Das bisherige Ergebnis stimmt ja tatsächlich bedenklich: 75 % besitzen einen eigenen Gyrocopter. Lässt das den Rückschluss zu, das sich ein Gyrocopter-SPL gar nicht lohnt, wenn man sich keinen eigenen zulegen will oder kann? Finanziell macht es schon einigen Unterschied, ob man so 20-30 Stunden im Jahr chartert, oder einen kompletten Gyrocopter + Wartung und Hangarplatz finanzieren muss.

Gruß, Volker

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4

Saturday, March 1st 2014, 11:01am

Aus meiner Sicht macht für einen durchschnittlichen Hobbyflieger ein eigenes Fluggerät -- egal ob Gyro oder Fläche -- keinen Sinn. Bei maximal 50 Stunden im Jahr steht das Gerät viel zu viel untätig herum. Viel besser ist es, eine Haltergemeinschaft zu zweit oder dritt anzustreben. Dabei halbieren (oder dritteln!) sich die Kosten und man muss trotzdem kaum Einbußen bei der Verfügbarkeit machen.

Chartern käme für mich nicht in Frage, da ich zu lange vorplanen müsste bzw. der Gyro dann, wenn ich fliegen will, u.U. nicht verfügbar ist. Außerdem weiß ich nie, wie gut die Geräte gewartet sind. Längere Reisen (z.B. 1-2 Wochen) sind auch schwer zu verwirklichen. Und vernünftige Charterer gibt`s verdammt wenige.

Liebe Grüße, -- Chris.

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Volker69 (01.03.2014)

Rick

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Saturday, March 1st 2014, 11:40am

Wer genau nachrechnet, kommt zu dem Schluss, dass sich ein eigener Flieger nur für die wenigsten Hobbypiloten aus finanzieller Sicht rentiert.

Ich persönlich fliege ca. 80-100 Std im Jahr, da dürften sich beide Varianten nicht viel schenken.

Chartern würde mich 125,00/Std nass kosten. Die Fixkosten für den eigenen Mto liegen bei rund 7.500,- im Jahr zzgl Treibstoff (ca. 1800,-).

Rechnet man den Wertverlust des eigenen Fliegers dazu, liegt man zwar deutlich im Minus, dafür habe ich aber die Gewissheit, dass das Gerät pfleglich behandelt wird und nicht von irgendwelchen Piloten geflogen wird, sondern nur von mir. Das ist es mir allemal Wert. Deswegen habe ich mir selbst einen Gyro gekauft.

In einer Haltergemeinschaft war ich zwar nie, könnte mir aber vorstellen, dass gerade beim offenen Gyro Streitigkeiten bei den Terminen in der warmen Jahreszeit nicht auszuschließen sind.

Fazit: IMHO "lohnt" sich der eigene Gyro rechnerisch nur für den, der mindestens 120 Std/Jahr fliegt, natürlich abhängig davon, wie die Charterbedingungen vor Ort sind. Eine Haltergemeinschaft ist finanziell gesehen wahrscheinlich die beste Variante, man muß aber Abstriche bei der Verfügbarkeit machen, und weiß nicht, ob die Miteigentümer den Flieger evtl zu hart rannehmen. Spätestens, wenn ein Schaden da ist, der nicht auf eine bestimmte Person eindeutig zurückzuverfolgen ist, wird es stressig. Klar, für diese Fälle gibt es die Verträge, aber ein fader Beigeschmack bleibt doch zurück, wenn z.B. bestimmte Teile bei 100 Std komplett am Ende sind, die normalerweise erst bei 500 Std ausgetauscht werden.

Trifft man die Entscheidung mit dem Kopf und dem Verstand, sollten die meisten Piloten eher Chartern.

Ich habe in diesem Fall auf mein Bauchgefühl gehört.

-Rick

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Volker69 (01.03.2014)

Volker69

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6

Saturday, March 1st 2014, 11:47am

Die Frage ist ja, ob man Chartern kann, wenn man chartern will. Nehmen wir den Raum Norddeutschland: Wer verchartert denn an SPL-Inhaber? Das gilt sogar für eine Haltergemeinschaft: Auch die muss sich vor Ort erst mal zusammenfinden. Wenn ich 250 km zum "eigenen" Gyrocopter fahren muss, weil die anderen Halter dort wohnen, ist die Frage, wie oft ich ihn dann noch nutze.
Bisher bin ich nur auf einige wenige Flugschulen gestossen, die an ihre Ex-Schüler verchartern. Einen freien Chartermarkt (vor allem im Norden) suche ich bislang noch vergeblich.

Ich stehe zwar noch erst vor der Frage "SPL machen oder nicht", aber wenn ich knapp 10.000 € in eine Ausbildung stecke, die ich später evtl. gar nicht nutzen kann, muss ich mir diese Frage auch schon im Vorfeld stellen.

Gruß, Volker

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Rick (01.03.2014)

troed

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Saturday, March 1st 2014, 1:27pm

Für mich gilt bei Motorrädern und Gyros:

entweder mein Eigenes(r) und NUR von MIR gefahren/geflogen oder gar nicht. Beide Fortbewegungsmittel sind zu gefährlich um sie mit jemandem zu teilen, der möglicherweise - aus welchem Grund auch immer - Unfälle/Defekte verschweigt bzw. die von mir gewünschte PENIBLE regelmässige Wartung und Kontrolle verschlampt.
Angelo | "Es ist besser zu WISSEN als zu GLAUBEN" | Perfect Smile and Face - Zahnimplantate

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Volker69 (02.03.2014)

edhs

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8

Saturday, March 1st 2014, 10:50pm

Ja Meister troed, das kann man so sehen, wird aber sicher nur bei den besser betuchten Piloten ein Argument darstellen. Mir persönlich sind die Gyros dafür schlicht zu teuer.Schrieb ich ja schon.

Die Lösung wäre ein Vercharterer, an eine Flugschule und/oder Wartungsbetrieb angehängt, so wie Jan von Dynamic Spirit in Freiburg das handhabt. Er ist meines Wissens allerdings auch der Einzige dem solche innovativen Lösugen einfallen. Dann hat der Charterer die Gewissheit in eine technisch einwandfreie Maschine zu steigen.

Eine eigene Maschine kaufe ich erst wenn ich den Markt überblicke und sich meine Anfangseuphorie gelegt hat. Dann zeigt sich wieviel ich wirklich fliege und was es mir wert ist. Vorher macht der Kauf einer eigenen Maschine keinen wirklichen Sinn, dazu ist der Markt eben keiner. Man sieht ja wie lange es dauert bis so ein Gyro wieder verkauft ist, wenn sich überhaupt ein Käufer findet. Und andere Mütter haben auch schöne Töchter, mal einen Blick auf eine Sting werfen oder eine P28 oder oder.

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9

Saturday, March 1st 2014, 10:54pm

Es geht natürlich auch andersherum: kauf dir einen Gyro und verchartere in an eine Flugschule. Dann ist der Gyro viel besser ausgelastet, du erhältst Chartergebühren dafür und kannst damit natürlich auch selbst fliegen.

-- Chris.

troed

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10

Sunday, March 2nd 2014, 9:47am

Hi EDHS !

Ich pflichte Dir bei was den Enthusiasmus betrifft, jedoch weniger was das Betuchtsein betrifft (ausgenommen Arrowcopter ;-) ):

Natürlich muss man - um sich dieses Hobby leisten zu können - zur vielgerühmten "Mittelschicht" gehören und 1-2 Kinder machen die Sache auch nicht gerade leichter (ich habe keine, nicht in dieser Welt, die bereits den einen Schritt weiter ist als am Tag zuvor, der berühmte Tag, an dem wir VOR dem Abgrund standen :-) ).

Wenn man sich so ansieht welche Automodelle auf den deutschen Autobahnen zu sehen sind (und in welcher "Konzentration") und die Listenpreise dafür heranzieht (samt Steuern), so kommt ein Gyro in Grundausstattung schon eher in den "Leistbarkeitsbereich". Für einige an der "kritischen" Finanzierungsggrenze stellt sich daher lediglich die Frage: leiste ich mir einen teuren Gyro oder ein teures Auto.

Wie gesagt, dies ist eine der vielen "Rechenvarianten" ................. letztendlich ist und bleibt es eine zutiefst individuelle Entscheidung basierend auf den real zur Verfügung stehenden Mitteln ...............
Angelo | "Es ist besser zu WISSEN als zu GLAUBEN" | Perfect Smile and Face - Zahnimplantate

edhs

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11

Sunday, March 2nd 2014, 7:26pm

@ Angelo alias troed

ja, absolut. Die Dichte teurer Autos und deren unglaubliche Preisentwicklung bringt mich zum Staunen. Von mir werde die Autobauer allerdings weniger träumen. Ich steck mein Geld z.B lieber in einen Flieger. Aber auch hier schau ich natürlich was ich dafür bekomme. Ich komme aus dem alten Mittelstand, der mit Geld ziemlich sorgsam umgeht.

Wenn andere es anders handhaben - nichts dagegen. Das ist mir herzlich egal solange ich nicht an deren Schulden mittilgen muss wie bei der EU....

MTOSport

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12

Thursday, March 6th 2014, 7:49pm

Hallo Zusammen!

Meiner Meinung nach muss man sich bereits vor der Ausbildung schon über das ganze im Klaren sein!
Mir war eigentlich von Anfang an klar, das in meiner Situation ein eigener Gyro her muss!
Ich wohne weit ab vom Schuss, d.h. bis ich zu einem Flugplatz komme wo die Möglichkeit besteht um zu chartern ist gut eine anderthalbe Stunde Fahrzeit weg. Da würde ich abends, nach Feierabend um 17Uhr eher nicht mehr zum fliegen fahren! Und mal ehrlich, wievielen würde das nicht auch so gehen und dann immer aufs Wochenende warten, wo auch alle anderen chartern möchten.......das ist nicht das optimale für dieses schöne Hobby! Wie soll man da Erfahrung sammeln?
Ich wollte auch mal eine kurze Zeit gerne eine Haltergemeinschaft, weil geteiltes Leid ist ja auch nur halbes Leid, aber hier in der Gegend von EDRG ist der Gyro leider noch sehr exotisch.
Nun bin ich sehr froh einen eigenen zu haben....Der Flugplatz liegt quasi auf meinem Heimweg, in 10min. bin ich oben und genieße jede freie Minute in der Luft. Ich konnte so seit Mitte letzten Jahres bis heute eingeschlossen schon 70h im Flieger verbringen. Ich bin mir sicher, nicht mal ein viertel der Zeit hätte ich geschafft, wenn ich zuerst mal rund 100km zu einem Flieger hätte fahren müssen.

Ganz klar, es kostet Geld, aber genau das sollte einem von Anfang an bewusst sein und einem auch wert! Wenn weniger Gelegenheit besteht um zu fliegen dann kann das Hobby auch schnell zur Last werden!

Soviel zu meiner Meinung/Entscheidung


http://www.flugwelt.eu/

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