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AndyTille

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21

Wednesday, September 15th 2010, 10:38pm

Re: ohne Kommentar

Heute kam einer meiner Kapitäne aus Wien zurück der einige österreichische Zeitungen mitbrachte. Ohne das er es wusste war in jeder Zeitung ein Bericht des Absturzes im "Tragschrauber oder auch Gyrocopter" und ausführlicher Schilderung der um Haaresbreite entgangenem Tod, Originaltext: "so will ich nicht sterben" mit ausführlicher Erläuterung der folgenden Explosion (die ihre Haare verbrannt hat) und Fotos genauestens geschildert. Super!!!! Danke
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AndyTille

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22

Wednesday, September 15th 2010, 11:46pm

Re: ohne Kommentar

Andere Notlandung nach Maschinenausfall:

nochmal an alle die hier lesen und nicht so recht wissen was sie mit der Diskussion anfangen sollen: ein Tragschrauber hat von allen Flugzeugen und Hubschraubern die mit Abstand günstigsten Landeeigenschaften im Falle einer Motorstörung.
Andy aus Malle
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Airsurfer

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23

Tuesday, October 19th 2010, 12:57pm

Re: ohne Kommentar

Hallo Andytille!


...Das ist nach dem Absturz der beiden Polizisten wohl die schwerste Niederlage für die Gyro's die Jahre harter Arbeit des Vertrauenbildens mal eben in Rauch und Asche verwandelt. Bin ich sauer :oops: :twisted: :evil: und stelle keine Fragen.......

Hier ist der überlebende Polizist. Darf ich mal fragen, wie Du das meinst? Ich hoffe, dass Anfang des Jahres 2011 mein Buch erscheint, welches ich nach dem Absturz geschrieben habe. Darin kannst Du dann lesen, ob es tatsächlich mein fehler war der zum Absturz geführt hat.

Gruß

Gyro-Mike

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24

Tuesday, October 19th 2010, 8:00pm

Re: ohne Kommentar

:!:

AndyTille

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25

Tuesday, October 19th 2010, 11:06pm

Re: ohne Kommentar

Hallo Airsurfer,
wir hatten schon mal Kontakt als die beiden im Wald verunglückt sind. Damals hattest Dich beschwert das Leute Vermutungen anstellen und die armen Piloten verunglimpfen.......letztendlich wurde vom LBA festgestellt das der Unglücks-Pilot so tief und gegen die Sonne geflogen ist das er einfach einen höheren Baum übersehen hat......ich weiß nicht warum ihr damals so schwer verunglückt seid, und wessen Schuld es war. Ich weiß auch nicht in wie weit ihr auf Gyro geschult worden seid und möchte auch nicht mutmaßen. Ein Gyro ist kein Heli und 1000 de Stunden Heli ist keine einzige Stunde Gyro. Aber das meinte ich auch nicht, sondern der Schock den so ein Unglück auslöst und die nachhaltigen Auswirkungen auf das, von den Eigenschaften her, sicherste Flugzeug. Natürlich gibt es Hersteller und Modelle die alles andere als sicher sind.......und Piloten die, da zuviel Geld, nicht das kaufen was richtig für sie wäre, sondern was sie sich leisten wollen und können......auch wenn sie überfordert. Auf Dein Buch bin ich gespannt......
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Airsurfer

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26

Wednesday, October 20th 2010, 1:38pm

Re: ohne Kommentar

Hallo AndyTille!

Danke für Deine Antwort.

Ich vertrete nur die Meinung, dass wir alle uns mit Spekulationen unmittelbar nach einem Unfall zurückhalten und die Feststellung einer beweiskräftigen Ursache den Experten der BFU überlassen sollten. Letztendlich profitieren wir Flieger doch alle davon.
Ich habe damals nach meinem Unfall vom Vater meines getöteten Kollegen (der selber jahrelang Flugunfälle untersucht hat) Ausdrucke aus dem alten Gyro-Forum erhalten. Was damals alles an Mist zur Ursache verbreitet wurde...
Das war u. a. auch ein Grund dafür ein Buch über das Erlebte zu schreiben. Damit habe ich die Möglichkeit meine Sicht der Dinge darzustellen und natürlich auch zu verarbeiten. Als direkt Betroffener fällt man nicht einfach vom Himmel und die Erde dreht sich weiter; jedenfalls nicht für einen selbst.

Ich gebe Dir recht: 1000 Heli-Stunden sind nicht gleich 1000 Gyro-Stunden. Das Fliegen eines Heli ist schwerer. Flieg' mal zur Nachtzeit unter BiV-Bedingungen in geringer Höhe in unbekannten Gelände, so wie es für uns bei der Polizei zum täglichen Einsatzgeschäft gehörte.
Ich glaube ein bisschen Erfahrung hatte ich zur Gyro-Ausbildung schon mitgebracht. Und als ich bei Thomas Kiggen geschult wurde, war ich nach seinen Angaben der erste Schüler, der ihn nach Notverfahren gefragt hatte. Das hatte mich schon sehr erstaunt.
Wir Piloten selbst tragen am ehesten dazu bei, dass Risiko beim Fliegen auf ein Minimum zu reduzieren. Alles was ich nach dem Unfall erwartet hatte, war eine faire und unabhängige Untersuchung und kein Gefälligkeitsgutachten. Daher das Buch.

Gruß
Matthias

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27

Wednesday, October 20th 2010, 5:30pm

Re: ohne Kommentar

Quoted

1000 Heli-Stunden sind nicht gleich 1000 Gyro-Stunden. Das Fliegen eines Heli ist schwerer. Flieg' mal zur Nachtzeit unter BiV-Bedingungen in geringer Höhe in unbekannten Gelände, so wie es für uns bei der Polizei zum täglichen Einsatzgeschäft gehörte.


Ich hab mich bisher aus der Diskussion rausgehalten...wegen dem Respekt vor den Opfern. Wenn ich aber solches gelabere lese platzt mir der Kragen.

Genau aus dieser Selbstüberschätzung heraus passieren die Unfälle nämlich. Ich kann was anderes viel schwereres besser als die anderen, und deswegen bin ich Gott!
Was bitte hat ein Heli, ausser dem Rotor, mit einem Gyro gemein.
Beim Gyro hast du eben keinen Pitch, den man ziehen kann wenn es eng wird.
Hier braucht du erst Geschwindigkeit und Energie im Rotor. Wenn man das verpennt fliegt man runter.
Vielleicht hättest du lieber weiter Heli fliegen sollen!

Ich fliege Fläche und Gyro gemischt, und muss mich immer wieder durch Training neu konditionieren!
Denn was bei dem einen Richtig ist, führt beim anderen zum Absturz und umgekehrt.
Also labere nicht von 1000 Std. Heli, oder fragen nach Notfallverfahren.
Mach lieber ein Sicherheitstraining wie hier in einem anderen Thread sehr gut und treffend beschrieben.

Sorry, aber das musste sein.
Jürgen

bushflyer

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28

Wednesday, October 20th 2010, 6:02pm

Re: ohne Kommentar

Hallo Jürgen,

auch wenn Dir airsurfers posting gegen den Strich geht, sollten wir hier in diesem Forum mit Ruhe und Gelassenheit miteinander umgehen.
Die Qualität eines Forums wird durch das miteinander der Forumsteilnehmer gebildet.
Nach meiner Meinung können wir alle von den negativen Erfahrungen der betroffenen Piloten profitieren. Auch wenn sie nicht direkt angesprochen
werden.

Mit besten Grüssen vom
Jünter

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29

Wednesday, October 20th 2010, 7:55pm

Re: ohne Kommentar

Ich bitte die Form in meinem aufbrausenden Posting zu entschuldigen.
Ich hab im Bekanntenkreis auch erst vor kurzen einen Absturz.
Jeder am Platz hat den Unfallhergang gesehen, der Ausbildungsleiter (war zu dem Zeitpunkt auch Flugleiter) hat sogar noch versucht per Funk einzugreifen...
Der Fehler läßt sich sogar reproduzieren, aber trotzdem ist der Pilot nach eigener Einschätzung unschuldig.
Es war wie immer die Technik!!!

Aus einem posting mit dem Inhalt: Ich bin der Größte, und alle anderen sind schuld kann niemand was lernen.

Lernen können wir nur aus Schilderungen, die einen Unfallhergang beschreiben (wenn auch subjektiv).
Ich finde der Unfall in Freiburg wurde hier aufgearbeitet, ohne mit der Keule zu schwingen.
Die BFU wird wahrscheinlich zu einem ganz anderen Ergebnis kommen wie wir im Forum (uns fehlen die "harten Fakten").
Es wurden aber so viele möglichen Fehlverhalten diskutiert, dass alle was draus lernen konnten.
...oder man hat sich selbst mit dem geschilderten Hergang geistig beschäftigt.
Manche behaupten: Sich mit einem Problem auseinander setzen (wenn auch nur geistig), konditioniert dich für eine vergleichbare Situation. Man hat sie schon mal geistig durchgespielt, und ist nicht mehr so überrascht, wenn es einen selbst mal trifft!

Und auch ich hab schon gesehen, wie der eine oder andere mit gezogenen Stick vorrotiert, oder ohne ausreichende Geschwindigkeit losrollt und Vollgas gibt.
Oder eben ohne genug Energie im Rotor oder zu geringer Geschwindigkeit zu tief fliegt.
Wer viel fliegt kennt diese Situationen, und schüttelt den Kopf.
Hier im Forum lesen auch viele Anfänger, und die sollen ruhig wissen, was man alles falsch machen kann. ...und dass die Dinger bei falscher Handhabung auch runterfliegen können.
Wir hatten mal im alten Forum einen Thread, der ging um die Ausbildung in Deutschland im Zusammenhang mit den Unfallzahlen und gewissen Ausbildungsmethoden einiger selbsternanter Gyrocopterpäpste.
Dort gab es einige gute Antworten auf die Ursache, warum gerade in Deutschland so viele Gyros runterfallen.
Es liegt nicht nur immer am Hersteller wie manche immer sofort schließen (gell Andi ;) )

Wenn man mit seinen eigenen Fehlern fair umgeht, können andere davon lernen.
Nur wenn jeder sein posting anfängt mit: Ich bin der Größte, und werde ein Buch schreiben, wird das Lernziel nie erreicht.
Und dann müssen noch viele sterben, bis sich das eine oder andere geschulte Verhalten als falsch heraus stellt.
Aus den Werbeslogans der Hersteller wird meiner Meinung nach zu oft der Eindruck vermittelt, dass der Gyro ein kostengünstiger Hubschrauber ist.
Das ist er aber nicht, es ist ein Fluggerät mit ganz eigenem Flugverhalten.
Es muss genau so trainiert werden wie ein Tiefflug im Hubschrauber in unbekannten Gelände.
Umsonst müssen Profis nicht alle halbe Jahre in den Simulator, um zu zeigen, dass sie es noch können.
Und bei den Airlinern fällt so mancher erfahrene Superheld durch, und ist plötzlich nur noch Co!
...und das lustige ist: Auch hier ist immer der Prüfer schuld, der den Armen mit Absicht hat durchfallen lassen!


...lieber ein leben lang Feig als einmal ein toter Held.

Grüße Jürgen

AndyTille

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30

Wednesday, October 20th 2010, 10:26pm

Re: ohne Kommentar

Jürgen: Es liegt nicht nur immer am Hersteller wie manche immer sofort schließen (gell Andi ;) )

Hi Jürgen, zurückblickend muss ich sagen das mir kein Profipilot wie Fluglehrer, Hersteller (außer Xenon) etc. bekannt ist der verunglückt ist. Also gerade die Leute die Tag täglich in den Kisten sitzen und die es bei einem "technischem Mangel" am ehesten abwärts befördern müsste haben keine (mir bekannten) Ausfälle oder Verluste zu bezeichnen, egal auf welchem Modell. Anders bei den Anfängern (zwischen 0 und 200 Solo Stunden) die doch hin und wieder mal Mist bauen. Dann wird immer gleich "muss ein technischer Defekt gewesen sein" in den Raum geworfen. Meine Beobachtung der letzten Jahre zeigt das der "typische Unglückspilot" zwischen wenigen Tagen und 2 Jahren Gyro geflogen und zwischen 50 und 60 Jahre alt ist. Mag sein das die größte Mehrheit der Gyropiloten in dem Alter ist......haben wir da mal eine Umfrage gemacht?
Ich behaupte das manche Modelle des ein oder anderen Herstellers sich versehentlich schneller in einen Unfall verwickeln lassen als andere. Da gibt es Unterschiede! Bei dem einen kann man einen Fehler gar nicht machen oder wenn dann vezeiht der Gyro dem Piloten viele Fehler durch "intelligentes" Flugverhalten, beim anderen endet exakt der gleiche Fehler im Desaster.
gute Nacht
ANdy
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31

Thursday, October 21st 2010, 1:56am

Re: ohne Kommentar

Hi, Andy!

Quoted

... dass mir kein Profipilot wie Fluglehrer, Hersteller (außer Xenon) etc. bekannt ist der verunglückt ist ...
Ich wusste nicht, dass dem Raphael mit den Xenon einen Unfall hatte. Sehr wohl sind mir aber 2 verunglückte Tragschrauber-Fluglehrer bekannt (Spanien, Deutschland) und auch einen Hersteller (als der RAF 2000 noch in Kanada produziert wurde, verunglückte der Konstrukteur und Firmeninhaber).

Ich will damit sagen, dass die Physik auch für Profis die gleiche ist wie für Amateure. Es sind vor allem die "Human Factors", die zu Unfällen führen, selbst bei den Vollprofis!

Die von dir angestellten Beobachtungen zum "typischen Unglückspiloten" sollte man mal gründlicher hinterfragen. Denn die Statistik ergibt noch viel eindeutiger, dass beispielsweise nur Männer Unglücke hatten. Heißt das, dass Frauen doch die besseren Tragschrauber-Piloten sind? Das alles erinnert mich irgendwie an die Serie der MT-03-Umkipper, die man erstmal den Flächenflugzeug-Umschülern in die Schuhe schieben wollte. Da bei der Mehrzahl dieser Umfaller jedoch Fluglehrer an Bord waren, hätte man das mit der gleichen Berechtigung auch den Fluglehrern anlasten können. Die Lüge, der Meineid und die Statistik!

Und eine Statistik, die auf so kleinen Stichproben beruht, kommt Lüge und Meineid schon recht nahe.
"Es ist eine Kunst, sagt er, oder vielmehr ein Trick zu fliegen. Der Trick besteht darin, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber daneben."

Douglas Adams, aus: Das Leben, das Universum und der ganze Rest

Airsurfer

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Thursday, October 21st 2010, 7:11am

Re: ohne Kommentar

Hallo Jürgen!

Ich weiß nicht an welcher Stelle ich geschrieben habe, dass ich der Größte bin und nur die Anderen schuld sind. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich bestimmt nicht so unerfahren bin, wie damals behauptet wurde. Und ich habe mich gerade für eine Gyro-Ausbildung entschlossen, um auch andere Fluggeräte kennenzulernen und die eigenen Erfahrungen auszubauen.
Das ein Gyro keinen Pitch hat, weiss ich. Wenn man mit einem Heli in ein Wirbelringstadium gerät, nützt einem der Pitch auch nichts. Gerade dann sollte man Fahrt aufnehmen, um das Wirbelringstadium zu beenden. Ich denke schon, dass der Gyro und ein Heli mehr gemeinsam haben, als nur den Rotor.

Zweitens habe ich das Buch primär für meine Tochter geschrieben; lesen können es ferner diejenigen, die Interesse daran haben. Das kann jeder selbst entscheiden.

Einerseits bemängelst Du, dass ich Thomas nach Notverfahren gefragt habe, andererseits empfiehlst Du mir ein Sicherheitstraining. Das muss ich nicht verstehen...

Und eines kann ich Dir noch verraten: Die Richterin am Amtsgericht konnte kein Fehlverhalten meinerseits erkennen und hat das Strafverfahren daher eingestellt. Der Richter am Landgericht (Zivilkammer) als fliegerischer Laie sah in dem Gutachten viele weiche Stellen und teils Widersprüchlichkeiten. Selbst der Hersteller hat ja seine Meinung zur Unfallursache von "Pilotenfehler" auf "ungeklärt" geändert.
Für dich scheint die Ursache aber trotzdem festzustehen. Es darf eben nicht sein, was nicht sein darf...

Gruß
Matthias

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33

Thursday, October 21st 2010, 8:49am

Re: ohne Kommentar

Aus Deinem verhalten schließe ich auch, dass du es nicht verstehen kannst.
(Wissen ist Macht! ...aber und um so mehr Du weist, um so mehr wirst Du begreifen was Du nicht weist!!!)

Also reduzieren wir es auf juristischen Bodensatz.

Du bist ein erfahrener Helipilot,
zwar ohne Erfahrung auf Gyro, was für den Unfallhergang aber bestimmt bedeutungslos ist.
Unfallursache bleibt ungeklärt, da etwas schief gelaufen ist, was du nicht überissen hast (wahrscheinlich aufgrund der Flugerfahrung auch nicht übereissen konntest!).

Ich betone dass ich mich mit dem Unfallhergang nicht beschäftigt habe, und auch nicht werde, sondern nur auf Dein posting reagiert habe.
Wer solche Aussagen in den Wind schießt, sollte im Jahr mindestens 100 Std. im Gyro sitzen. Nicht irgenwann in der Vergangenheit, sondern im laufenden Jahr.
Aber der wird wahrscheinlich auch einen anderen Ansatz wählen.

Sorry für meine persöhnlichen Angriffe, es ist normalerweise nicht meine Art.
Aber posen nachdem man Mist gebaut hat regt mich auf. Genau wegen dem Respekt den Opfern gegenüber.
Und jedem Unfall geht menschliches Fehlverhalten voraus. Auch Du als "Profi" solltest das mal in Deiner Ausbildung gelernt haben.
Natürlich gibt es Fluggeräte, die Pilotenfehler besser kaschieren als andere.
Pilotenfehler sind es in der Regel aber immer, welche letztendlich zur Katastrophe führen.
Wie heißt es so schön: Eine unglückliche Verkettung von falschen Entscheidungen.
Und diese Kette ist es aus der andere lernen können. Damit der Nächste sie an einer Stelle durchbrechen kann, welche die Situation noch rettet.
Selbst in Deinen letzten posting argumentierst du mit Wirbelringstadium, welches beim Gyro physikalisch nicht provozierbar ist.

Wir kommt es so vor, als wenn der Skilehrer den Eisstadionbesitzer anklagt, seine Eisbahn ist zu holprig. Er ist ein erfahrener Skifahrer, ..fegt jede Buckelpiste in Bestzeit herunter.
Dass er nun beim Eislaufen hingefallen ist, kann gar nicht seine Schuld sein. Schließlich sind Skifahren und Eislaufen ja Wintersportarten, und daher vergleichbar!


Noch einen schönen Tag
Jürgen

Sparrow

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34

Thursday, October 21st 2010, 10:20am

Re: ohne Kommentar

@Jürgen

Sätze wie

Quoted

Aus Deinem verhalten schließe ich auch, dass du es nicht verstehen kannst.
und

Quoted

Aber posen nachdem man Mist gebaut hat...
zeigen zwar Deine emotionale Anteilnahme, gehen aber unter die Gürtellinie, was nicht sein muss...

Danke Dir + Grüße
Frank

Bastian

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35

Thursday, October 21st 2010, 10:52am

Re: ohne Kommentar

Jürgen, was Du schreibst ist vollkommen richtig! Wir alle wollen, können und müssen aus den Fehlern anderer lernen. Leider ist die Bereitschaft für Selbstkritik und Offenheit begrenzt.
Siehe auch Andi`s kryptische Aussage vom 11. Sept. in diesem Tread:

"Wie brav ruhig unsere oesterreichische Forumsgemeinschaft ist obwohl diese bestens informiert ist. An einem Wochenende mehrere Gyros zu verlieren und kein Ton........gibt mir zu denken."

Mir auch!

Gruss
B.

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36

Thursday, October 21st 2010, 8:40pm

Re: ohne Kommentar

Frank, du hast recht.
Bin in meiner Wortwahl (nicht Inhaltlich) wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen.

Hab einfach aus dem Bauch heraus geantwortet, weil mir der Kragen geplatzt ist :(

...runter kommen Sie alle

Jürgen

AndyTille

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37

Thursday, October 21st 2010, 10:47pm

Re: ohne Kommentar

Quoted from ""Schlagschrauber""

Hi, Andy!

Quoted

... dass mir kein Profipilot wie Fluglehrer, Hersteller (außer Xenon) etc. bekannt ist der verunglückt ist ...
Ich wusste nicht, dass dem Raphael mit den Xenon einen Unfall hatte.
Lieber Holger, denke Du hast da was vergessen. Raphael wirbt für sein Gerät mit einen Crash bei einem Testflug bei dem die für Erprobungszwecke montierten Sensoren beim aufsetzen + 9G gemessen haben (sollen), die das Gerät übel in Mitleidenschaft gezogen haben aber der/ die Insassen ohne größere Verletzungen davon kamen.

Die von dir angestellten Beobachtungen zum "typischen Unglückspiloten" sollte man mal gründlicher hinterfragen. Ganz Deiner Meinung, hinterfragen wir
Denn die Statistik ergibt noch viel eindeutiger, dass beispielsweise nur Männer Unglücke hatten. Unwichtig ob Mann oder Frau wenn man in % rechnet. 100 Männer und nur 10 Frauen fliegen, dann wiegt en Unfall einer Frau, statistisch gesehen, 10 x schwerer.

Die Lüge, der Meineid und die Statistik! Das versehe ich nicht.....und besser ich frage nicht genauer nach was damit meinst.
Und eine Statistik, die auf so kleinen Stichproben beruht, kommt Lüge und Meineid schon recht nahe.
Statistiken sind Hochrechnungen real existirender Werte und immer richtig auf die Ausgangsdaten bezogen. Ein Meineid ist bewusst Lügen, also ganz was anderes!LG Andy
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38

Thursday, October 21st 2010, 11:39pm

Re: ohne Kommentar

Hi, Andy!

Wie ich sehe, hast du sehr wohl verstanden, was ich gemeint hatte:

Quoted

... Meine Beobachtung der letzten Jahre zeigt das der "typische Unglückspilot" zwischen wenigen Tagen und 2 Jahren Gyro geflogen und zwischen 50 und 60 Jahre alt ist. ...
=> das ist ja wohl eindeutig die größte Gruppe innerhalb der Gyrocopterpiloten hier in Deutschland und deshalb sagt das wenig aus, genausowenig wie, dass nur Männer Unfälle haben, wenn nur Männer fliegen ... :lol:
Infolgedessen ist dein "typischer Unglückspilot" ist meines Erachtens ein Resultat, das nur entsteht, weil die Ausgangsmenge im wesentlichen aus Leuten besteht, die auch ohne Unfall deiner Typisierung entsprechen.

Inhaltlich gebe ich dir nicht recht, denn von den mir bekannten tödlichen Unfällen von deutschen und österreichichen Tragschrauberpiloten waren 40% Fluglehrer! Ich bin überzeugt, dass neben der Übung insbesondere auch eine übersteigerte Selbsteinschätzung und die grundsätzliche Risikobereitschaft an Unfallhäufungen schuld sind.

Bei Statistiken gibt es so etwas wie Vertrauensgrenzen. Wird eine Stichprobe zu klein, ist sie nicht wirklich aussagekräftig. Und auch sonst können zahlreiche Effekte eine Statistik verfälschen. Ein Beispiel: wenn ich mit dem Mietwagen von New Delhi nach Agra fahre und an einer Raststätte Halt mache, dann muss ich zu dem Schluß kommen, dass 30% der Inder bettelnde Krüppel und weitere 30% tanzende Derwische sind.
Ein anderes Beispiel: die Concorde war das sicherste Flugzeug der Verkehrsluftfahrt, bis es durch ein Ereignis zum unsichersten wurde!

Und in dem Zusammenhang wiederhole ich meine Aussage von weiter oben: Auf der Basis von weniger als 1000 Rotorblättern, die von unterschiedlichen Piloten in unterschiedlichen Tragschraubern unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen betrieben wurden und mit unterschiedlichen Verschraubungen montiert waren, erwarte ich keine tragfähigen Aussagen zur Flugsicherheit. Insbesondere nicht, wenn man ja schon Ausfallsmuster hat, die man nur noch untersuchen (lassen) müsste.

Dass Raphaels Crashtest unbeabsichtigt war, ist mir wohl wirklich entgangen!

Servus, Holger

P.S.: Ich hab mal gesucht, wer die Steigerung "Lüge, Meineid, Statistik" etabliert hat, hab aber keine Quelle dazu gefunden (Benjamin Disraeli sagte: "Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, infame Lügen und Statistiken", von Winston Churchill stammt angeblich der Satz: "Ich glaube nur an Statistiken , die ich selbst gefälscht habe.".
Doch am Besten gefiel mir: "Bikinis sind wie Statistiken: sie zeigen Verlockendes, aber verbergen das Wesentliche." ;)
"Es ist eine Kunst, sagt er, oder vielmehr ein Trick zu fliegen. Der Trick besteht darin, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber daneben."

Douglas Adams, aus: Das Leben, das Universum und der ganze Rest

AndyTille

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39

Friday, October 22nd 2010, 12:37am

Re: ohne Kommentar

Hallo Matthias, würde gerne wissen in welchem Jahr Euch der Unfall wiederfahren ist. Ist ja nun schon eine Weile her, richtig? Man muss dazu natürich klarstellen das damals die junge deutsche Gyroszene über kein traditionelles Basiswissen verfügte. Fatale Auswirkungen auf die Psyche des ein oder anderen Piloten dürften die billigen, wissenschaftlich angehauchten, Reportagen (wohl eher bezahlte Dauerwerbesendungen) gehabt haben die den Eindruck erweckten ein Tagschrauber sei nicht abstürzbar und vollkommen sicher. Wer mit dem Irrglauben startete kehrte vielleicht nicht mehr heim......der "unbekannte" Gyro outete sich fieß als Dr. Jekyll & Mr. Hyde, er ist der bravste überhaupt, kann aber blitschnell ins Gegenteil umkehren wenn man ihn nicht exakt zu handhaben weiß. Gruß Andy
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AndyTille

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40

Friday, October 22nd 2010, 1:00am

Re: ohne Kommentar

Ok Holger, beim Thema Fluglehrerunfälle muss ich passen da mir in letzter Zeit keiner zu Ohren gekommen ist. Am Anfang, also 2003 für Deutschland, musste man erst den Kinderschuhen entwachsen....auch Fluglehrer hatten damals wohl kaum 1000e Stunden Erfahrung und das wissen wie weit man gehn darf.
Statistiken: gebe mich geschlagen, wird aus Kohlegründen sicher mehr 50 jährige als 20 jährige Gyrobesitzer geben.
Gute Nacht, bin platt, heute die Inspektoren der Luftfahrt am Platz gehabt, den ganzen Tag geprüft, am Ende fehlte mir nur die Quittung das meine letzte Sozialversicherung vom Konto abgebucht wurde (klar, wie konnte ich nur ohne den Kontoauszug ausser Haus gehen) usw. Alle Punkte (wie zu kleiner Feuerlöscher) Kleinigkeiten und bis Mitte nächste Woche erledigt. Andy
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